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Fotogalerie: Wir besuchen das Grab von Alberts Vater, besuchen eine Krankenstation und lernen die Siedlung Maziamu kennen!

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Grabstelle von Alberts Vater Delphin im Randbereich von Maziamu
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Bischof Bodika nimmt die Segnung der Grabstelle vor!
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Segnungsvorgang
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obligatorisches Gruppenfoto!
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der Ziegenbock für den Bischof kommt in unsere Obhut!
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die kath. Kirche von Maziamu
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die Kirche von innen
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interessierte Bewohner
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wo wir Halt machen sind auch immer Kinder!
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sie sind neugierig, aber sie betteln nicht, so wie ich es in Nigeria oder Indien erlebt habe!
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Die Krankenstation von Maziamu
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die Gebäude machen von aussen einen guten Eindruck ...
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ein Pfleger zeigt uns das Arztzimmer
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... das Geburtszimmer!
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in der Mitte ein Teil des Pflegepersonals
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Verkaufsstand
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Verkaufsangebot!
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interessierte Anwohner
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bunte Auslagen!
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Fotogalerie: Feldwirtschaft in Maziamu! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Auf einem Erdnussfeld können wir einiges ernten und nehmen es mit zum Schulgelände
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Erdnüsse kann man direkt aus der Schale genießen!
unterwegs
unterwegs
unterwegs
unterwegs
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landesübliches Tragen von Lebensmittel
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auch die Kleineren helfen schon mit!
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth-Feld, eine der ältesten Gemüsepflanzen
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth-Feld schon fast erntereif
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffebaums, dann gibt es auch schon eine erste Ernte in diesem Jahr!
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
hier könnte wieder ein Fischteich entstehen oder man richtet das Becken zum Reisanbau her
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
am Wegesrand, für solche Beobachtungen bleibt leider zu wenig Zeit!
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte am Wegesrand
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Ziegen
Ziegen
Ziegen
Ziegen
Ziegen
Besucher: aus euch soll mal eine Herde werden und dann hinter einem weitläufigem Gatter könnt ihr als geschlossene Herde heranwachsen
unterwegs
unterwegs
unterwegs
unterwegs
unterwegs
mehrere Wege führen durch die zu bewirtschaftende Fläche
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr, wird nicht aufbereitet, nur abgeschnitten, geschält und dann gekaut
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
großes Problem für mich, wenn mir gesagt wird: Es ist Tradition und so benötigen wir keine Chemie für unsere Landwirtschaft!
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
aber warum müssen auch Bäume angekokelt werden, auch, wenn alles wieder schnell nachwächst?
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
lässt sich nicht unterkriegen!
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Dienstag 17. Juni

Der heutige Tag ist der Schule gewidmet. In einer Pause treten alle Schüler in den Innenhof und Albert begrüßt die Schüler auch in unserem Namen. Natürlich halten die Schüler auch alle Banner bereit, die zu unserem Willkommen und zum Dank an den Verein selbstgefertigt wurden. Der Verein Maziamu e.V. hat einige Fachbücher (Biologie, Ökologie, Informatik und Biebeln) gekauft, die den Fachunterricht unterstützen sollen und in der Schul eigenen Bibliothek dann zur Verfügung stehen. Auch Blockflöten, eine habe ich zur Demonstration kurz angespielt, hat Frank besorgt und ein Fernglas, das er als Synonym mit einem vorausschauenden Handeln verband. Als kleines Andenken erhält jeder Schüler einen Ansteckbutton und einen Kugelschreiber als kleines Geschenk. Der Ansteckbutton ist heiß begehrt und wird mit sichtbarem Stolz getragen. Danach gibt es noch viele Fotos im Innenhof. Bei dem Wunsch, auch ein Foto in einem Klassenraum zumachen, stürzen mehr Kinder ins Zimmer als Sitzgelegenheiten vorhanden sind. Erst nachdem eine 2. Gruppe im Austausch auch ins Zimmer durfte, um sich fotografieren zu lassen, kehrte wieder Zufriedenheit ein.
 
Anmerkungen zum Projekt "Eine Schule für Maziamu"

Vor 10 Jahren, am 20.04.2015 hat sich in Königswinter der Förderverein gegründet, der eine weiterführende Schule bauen wollte und dies bis heute mit großem Engagement weiter verfolgt hat. Diese Idee und das daraus entwickelte Projekt sind sehr erfolgreich umgesetzt worden und es genießt in der erweiterten Region um Maziamu und auch in der ca. 30km entfernten größeren Stadt Feshi großes Ansehen in der Bevölkerung. Bereits im September 2016 wurde der erste Schulbetrieb aufgenommen. In Sommer 2025 wird der 3. Jahrgang einen Abiturabschluss machen können. Über 200 Schüler besuchen derzeit die Schule und hier unterrichten 26 engagierte Lehrer in den unterschiedlichen Fächern. Das Schulgelände und die Schulgebäude sind gepflegt und in einem guten Zustand. Viele der Schulmöbel sind vor Ort hergestellt worden oder wurden in der Schreinerei der Diözese in Kikwit erworben. 
Die Möglichkeit zum kostenlosen Schulbesuch schätzen viele Kinder und trudeln in ihrer schicken Schuluniform schon deutlich vor Unterrichtsbeginn ein. Die Uniformen werden natürlich in der schuleigenen Nähwerkstatt geschneidert.
3 Schulgebäude wurden in insgesamt 6 Bauabschnitten errichtet. Derzeit wird ein 4. Gebäude mit folgenden Unterteilungen gebaut: ein Bürozimmer für den Rektor, ein Konferenzzimmer, eine Bibliothek als Unterrichtsraum als Nähatelier und zur Aufnahme der Nähmaschinen, sowie ein PC-Raum, in dem die Schüler in die Technik der neuen Medien eingeführt werden. Wie schon bei den fertiggestellten Gebäuden werden nur die Baumaterialien aus der 210km entfernten größeren Stadt Kikwit eingekauft, z.B. Bewährungseisen, Zement, Dachbleche usw. die nicht vor Ort hergestellt werden können. Alles Weitere wird unter der Aufsicht eines Bauleiters durch ehrenamtliche Arbeit von Schülereltern oder auch älteren Schüler geleistet. Sand gibt es zu genüge, alles Steinmaterial wird vor Ort gewonnen und mit dem zugekauften Zement werden die Bausteine selber hergestellt.

Danach gab es eine Zusammenkunft mit den Lehrern und Angestellten im Schulbetrieb. Zunächst bedankte sich ein Lehrer auf englisch für die Unterstützung des Vereins und für unseren Besuch. Albert dankte im Gegenzug den Lehrern für ihr Engagement und das in den letzten Abiturpüfungen wieder tolle Ergebnisse erzielt wurden und insbesondere für die Beteiligung der Lehrer an dem gelungenen Schulfest. Auch der gute Ruf der Schule in der Region sei ein Verdienst der Lehrer. Danach zeigte sich aber eine gewisse Unzufriedenheit der Lehrer über die Bezahung. Die Lehreranzahl ist inzwischen auf 24 angewachsen, aber es gibt für die Bezahlung nur ein festes Budget. Das Problem ist, dass alle intensiven Bemühungen zur Beteiligung des Staates bisher erfolglos geblieben sind. Obwohl das Schulprojekt Maziamu e.V. eigentlich nur den Schulbau finanzieren wollte beteiligt es sich dennoch an den Gehaltszahlungen, ist aber begrenzt in seinen Möglichkeiten. Hier soll mit dem gestarteten Landwirtschaftsprojekt eine ergänzende Einnahmequelle geschaffen werden, aber bis hier regelmäßige Erträge fließen, wird es noch einige Zeit brauchen. Ich habe dann vorgeschlagen, dass die Lehrer sich in eigenem Interesse, an Ideen beteiligen sollten, wie eine Vermarktung der Ernten erfolgen könnte. Als Geschenk erhielten Frank und ich Holzschnitzereien und wir bedankten uns mit edleren Kugelschreibern, als die Schüler erhalten hatten. Während wir dann zum Mittagessen verabschiedet wurden, verbrachte Albert noch einige Zeit weiter im Gespräch mit den Lehrern. Es bleibt zu hoffen, dass die Lehrer trotz der vielleicht zu geringen Bezahlung den guten Unterricht weiterführen möchten.
Anmerkungen zur Finanzierung der Lehrergehälter
Normalerweise übernimmt in der Dem. Rep. Kongo der Staat die Zahlung der Lehrergehälter. Trotz intensiver Bemühungen ist dies jedoch für die weiterführende Schule in Maziamu bislang ausgeblieben. Um den Schulbetrieb aufrecht zu halten, zahlt der Verein Maziamu e.V. einen monatlichen festen Betrag, der dann auf die Lehrer aufgeteilt wird. Um langfristig hierzu eine Entlastung zu schaffen, wurde vor Ort der Verein “DEDMUR“ gegründet, der als NGO auf soziale, gesellschaftspolitische und umweltrelevante Ziele ausgerichtet ist. Dieser Verein hat von den Ortsvertretern bzw. Sippenvertretern von Maziamu rund 100ha Landfläche erworben (entspricht ca. 140 Fußballfeldern). Diese zur Verfügung stehende Fläche soll so bepflanzt und verwaltet werden, dass mit dem Verkauf der Produkte Erträge erwirtschaftet werden können, um einen Beitrag zur Mitfinanzierung der Lehrergehälter und den Betrieb der Schule zu ermöglichen.

Nach einer etwas ausgedehnteren Mittagspause starren wir zu einer weiteren Wanderung über die ausgedehnten Ländereien her. Zunächst treffen wir Simon, der für die Landwirtschaft zuständig ist, in einem Fischteich, der abgelassen worden ist, um ihn zu reinigen. In einem kleinen verbliebenen Resttümpel fängt Simon mit einem geflochtenen Kächer die größeren Fische heraus und gibt sie in einen Eimer, der später mit zurück zur Schule geht und der Fang das Abendessen bereichen wird. Kleinere Fische gibt er in benachbarte Teiche ab.
Wir wandern weiter und kommen zu einem gemauerten Unterstand, in dem nach einem ersten Versuch wieder Schweine untergebracht werden sollen. Nach Vorstellung von Albert könnten dort auch Ziegen gehalten werden und es soll dort auch ein kleiner Bauernhof errichtet werden, um zentral die Tiere zu beaufsichtigen.
Im weiteren Weg begegnen wir 2 Kindern, die Gefäße auf dem Kopf tragen. Der Inhalt ist Kalkschlamm. Albert bittet die Beiden uns zu zeigen, wo sie dies herhaben. Wir kommen an den Fluss, den wir an anderer Stelle schon gestern besichtigen konnten. Hier ist der Uferbereich durch Kalksteine gesäumt. Und wir sehen, dass sich gelöster Kalkstein als Schlamm am Boden abgesetzt hat. Dieses Material ist hervorragend geeignet, um Mauerwerk zu verputzen und ist so auch geeignet für den laufenden Neubau des Schulverwaltungsgebäudes. Albert erklärt, dass auch die größeren Kalksteine aus dem Randbereich gewonnen werden und in größeren Brocken zum Bau von Streifenfundamenten, als auch in zerkleinerter Form als Beimischung neben Sand zum Beton gegeben wird. Bei der weiteren Wanderung werden uns je nach Bodenbeschaffenheit weitere Anbaumöglichkeiten erläutert. Gegen Ende unserer Wanderung diskutieren wir die Einbaumöglichkeit einer kleinen Wasserturbine, die in dem gut durchtrömten Fluß für eine kontinuierliche Stromerzeugung dienen könnte.

Als wir zurückkommen findet ein weiteres Treffen am Nachmittag wieder in einem der Klassenräume statt. Wir treffen auf die ehrenamtlichen Gärtnerinnen. Rund 70 Frauen und neben Simon, dem Leiter sind 2 weitere Männer gekommen. Auch hier galt der Dank allen, die sich so bisher schon einsetzen. Im weitern Verlauf des Gespräches stellte sich heraus, dass es einige Frauen gibt, die schon länger mitarbeiten und auch entsprechend werkzeugmßig versorgt wurden. Es gab Unmut von Frauen, die später eingestiegen sind und die Erwartung hatten in gleicher Weise mit Werkzeug versorgt zu werden. Albert wies darauf hin, dass ihre Kinder ja kostenlos die Schule besuchen können und wir nun bei unserem Besuch nicht solche Sachen dabei haben können. Mit dem in Kikwit stehenden Container sind auch Feldgerätschaften mitgeschickt worden, die später hier zusammen mit einem Traktor nach Maziamu gerbracht werden sollen. Frank hatte für die Gruooe Arbeitshandschuhe, eine ganze Kiste mit verschiednen Samentütchen und kleine Gewächshäuschen mitgebracht. Zu unserer großen Überraschung erhielten wir - und jetzt haltet euch fest  einen sich den Raum betretenden wiederspenstigen Ziegenbock🤔!!! Ich weis nicht, warum ich ihn sofort Hennes getauft habe und dann dem Publikum den Zusammenhang mit dem Maskotchen des FC erklärt habe🤣. Nun dachte ich, zum Glück muss er hier bleiben, denn wir können ihn ja nicht mitnehmen. Aber wie sich später herausstellt, weit gefehlt!

 

Fotogalerie: Treffen mit Schülern und Lehrern! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Die Schüler und Lehrer bereiten uns einen herzlichen Empfang!
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mit selbstgestalteten Bannern warten sie vor einem der 3 Schulgebäuden
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WIr haben für die Schüler etwas mitgebracht, ...
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... unter anderem ein Fernglas, das einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft bieten soll, so stellt Frank es vor!.
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Auch einige Blockflöten sind dabei!
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Für die Schulbibliothek Bibeln und Fachbücher in französischer Sprache!
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jede Schülerin, jeder Schüler erhält einen Kugelschreiber, ...
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... und Frank verteilt die Jubiläums-Ansteckbutton, ...
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... die sehr begehrt bei den Schülern sind...
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... und voller Stolz getragen werden!
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Auch im überfüllten Klassenzimmer...
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... eine fröhliche und herzliche Begrüßung!
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Französischstunde als Amtssprache. Als wichtigste Verkehrs- und Muttersprache wird Lingala gesprochen.
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Eine Solarlampe als Geschenk des Fairen Marktes aus Königsdorf!
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Das Lehrerkollegium zusammen mit uns als Besucher!
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Besorgte Gesichter zum Thema Gehaltszahlung!
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Aufmerksames Zuhören!
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Ich bitte die Lehrer sich aktiv an einem Vermarktungskonzept der landwirtschaftlichen Produkte zu beteiligen!
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Auch den Lehrern haben wir einiges mitgebracht ...
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... so hat Frank als Muster einige Erste Hilfe Pakete dabei und erklärt, dass in der Containerlieferung noch einige weitere med. Hilfsmittel geliefert werden.
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Als Geschenk und Anerkennung erhalten die Lehrer 2 hochwertige Kugelschreiber!
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Eintrag ins Gästebuch!
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Die Lehrer bedanken sich im Gegenzug für unseren Besuch mit einem lebendigem Geschenk!
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Den wir spontan Hennes🦌 benennen, dachten zu dem Zeitpunkt noch, es sei ein symbolisches Geschenk!
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Der Rektor der Schule überreicht uns noch Kunsthandwerkliches , das besser im Koffer verstaut werden kann, als der Ziegenbock 🙏🏽🤗😇!
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2. Führung über die landwirtschaftlich nutzbare Fläche! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Fotogalerie: Unterwegs in Maziamu

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Mittwoch 18. Juni

Heute fahren wir wieder zurück von Maziamu nach Kikwit. Es soll früh losgehen und ich bin auch schon gegen 5 Uhr wach und mache mich für die Abfahrt fertig. Schnell ist alles wieder in den Koffer gepackt. Die Moskitonetze hatte Albert extra für unseren Besuch organisiert und sollen abgehangen und mitgenommen werden. Ja, jeden Tag eine Malariatablette, langarmige Hemden, spez. Sprühmittel für die Haut und für die Kleidung, wir tun alles nach Empfehlung des Tropeninstituts. Aber nur selten hört man es summen, so z.B. wenn man abends oder frühmorgens draussen sitzt. Und genau dies mache ich an diesem Morgen, nachdem ich alles für die Rückreise nach Kikwit vorbereitet habe.

Und so bekomme ich mit, dass der diensthabende Nachtwächter noch im Morgengrauen, nicht nur unseren störrischen Hennes an einem Strick hinter sich herzieht, sondern auch noch den Ziegenbock, den der Bischof gestern in Fechi als Opfergabe bekommen hat. Und als Zugabe führt er noch einen Hahn an einer Leine mit und bindet ihn zunächst an einem Busch an. Dann beginnt er dem Hennes die Vorder- und danch die Hinterbeine zusammenzubinden.  Doch der wehrt sich. Muss sich dann aber - wie so oft in der Saison - geschlagen geben. Danach bleibt er ruhig liegen und schaut zu, ob sein Konkurent vom Bischof mehr Glück hat. Doch auch der ist dann schnell reisefertig. Unser Fahrer Remy hat begonnen, alle Koffer und vieles von dem Material, dass vom Fest zurück nach Kikwit geht, auf dem Dach des Geländewagens zu verstauen. Übrigens war die komplette Bettwäsche für alle Übernachtungen in der Schule, so auch vom Bischof mit Gefolge, aus unserem Treckercontainer. Unsere Befürschtung, dass die Stoffe und Kleidersammlung duch die lange Liegezeit Schimmel ansetzt, hat sich zum Glück nicht gezeigt. Als das meiste Gepäck verstaut war, kam noch eine Plane zum Schutz über alles. Ja und dann? Ihr werdet es nicht glauben, unser Hennes und der Ziegenbock des Bischofs. Im Status schicke ich ein Video, wie er nach oben gehoben wird! Erstaunlicherweise haben die 2 es sich da oben gemütlich gemacht und da mit der "Fott" in Fahrtrichtung, während der Fahrt viele kleine dunkle Perlen ausgeschieden. Da ich auf der Beifahrerseite saß, dachte ich erst, was fallen denn da für Käfer auf die Windschutzscheibe, bis ich kapiert habe, was es war🥳. Remy, der nicht nur ein aussergewöhnlich talentierter Autobeherrscher ist, zeigt auch im Festzurren der ganzen Fracht auf dem Autodach, seine Fachkompetenz. Wir haben keinen Bock und kein Teil auf der Rüttelpiste bis Kikwit verloren👍. Jetzt fragt ihr sicher, was war den mit dem Hahn? Der hatte es angenehmer, der durfte im Innenraum mitfahren und blieb sehr brav unter einem Sitz geschützt sitzen.

Im hineren Teil nehmen auf jeder Seite 4 Personen Platz, also 8 Personen. Mit Remy dem Fahrer und mir als Beifahrer also insgesamt 10 Personen und noch einiges an Handgepäck. Da es nur 1 Verbindungsstraße zwischen Maziamu und Kickwit gibt, geht es auf der gleichen Folterstrecke, die wir am Freitag der Vorwoche genommen haben, nun wieder zurück. Meine Konzentration war natürlich darauf gerichtet, wie wird der Traktor die Strecke nehmen können. Auf der Hinfahrt hatte ich noch ernsthafte Zweifel, aber jetz sah ich etwas optimistischer. Habe ich mich schon, auch auf Grund der Fahrt nach Fechi schon daran gewöhnt?

Was ich aber nun schlimmer empfinde, sind die allgegenwärtigen Flächen, die durch Brandrodung in Mitleidenschaft gezogen sind. Und hierbei werden leider auch größere Bäume nicht verschont. Es liegt ständig ein Staub- und Rauchfilm in der Luft. Man entdeckt auch immer wieder neue aufsteigende Rauchfahnen. Albert versucht uns zu erklären, dass es Tradition sei. Früher habe man in abgestimmt und nur durch autorisierte Personen dies sehr gezielt gemacht. Heute machen es Einzelne und eben nicht immer zweckgebunden. So wie man bei uns in Europa die Seitenstreifen an den Straßen schneidet und pflegt, ist es hier von den technischen Möglichkeiten nicht möglich und so flämmt man halt die Seitenstreifen einfach ab. Da alles sehr schnell wächst, gibt es keine einfachere Vorgehensweise. Abgesehen von einigen Hochhäusern in Kinshasa oder extravaganten Häusern, wird auch nur auf Holzkohle gekocht. Eine Müllentsorgung gibt es nicht und zur Beseitigung wird er verbrand. Oft schwelen zwischen Verkaufsständen kleine Feuerchen, wenn es nicht einfach liegenbleiben soll und auch das ist leider in einem nahzu unerträglichem Umfang. In meiner Empörung über dieses umweltbelastende Vorgehen, mischen sich Zweifel, ob wir in einer Gesamtbilanz nicht doch der Umwelt mehr Schaden zuführen. In einer Rückschau der letzten 100Jahre stehen wir sicher schlechter da. Brandrodung und Müll ist für den Kongo ein Riesenproblem und sie werden hierfür auf Jahre keine Lösung herbeiführen können.

Bei unserer Ankunft in Kikwit fahren wir zunächst bei Alberts Bruder Paul vorbei. Seine Frau Adele hat für uns ein Abendessen bereitet und wir lernen Pauls Familie kennen. Es ist mittlerweile schon wieder dunkel geworden und wir sitzen alle im Garten an einem Tisch. Auch Paul hatte von mir eine Lampe geschenkt bekommen, die durch ein leines Solarpanel aufgeladen werden kann und diese kann er jetzt an einer Leine, die über dem Tisch gespannt ist, aufhängen.

Nach der leckeren Stärkung machen wir uns dann auf zu unserer Reiseunterkunft, die wieder bei Bischof Bodika sein wird. Am Abend gibt es dann noch in geselliger Runde einen Willkommenstrunk beim Bischof, an dem noch ein weiterer Bischof aus einer Diözese, die nördlich von Kikwit liegt, teilnimmt.

Fotogalerie: Am frühen Morgen in Maziamu! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
von Außen ein Blick auf das Schulgelände
Passanten
Passanten
Passanten
Passanten
Passanten
auch schon früh auf den Beinen
Ladung
Ladung
Ladung
Ladung
Ladung
der Ziegenbock des Bischofs wird aufs Autodach gehoben / gezogen
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unser Fahrer Reny ist ein Meister seines Fachs
Remy beim Laden
Remy beim Laden
Remy beim Laden
Remy beim Laden
Remy beim Laden
auch Hennes liegt nun gemütlich? neben dem anderen Ziegenbock
Hahn
Hahn
Hahn
Hahn
Hahn
was kommt da wohl auf mich zu? Keine Lust auf Autofahren!
Hahn im Auto
Hahn im Auto
Hahn im Auto
Hahn im Auto
Hahn im Auto
habe ich doch gewusst, dass das keine Erholungsfahrt wird!
rechte Seite
rechte Seite
rechte Seite
rechte Seite
rechte Seite
ein Blick auf die tollen Klassenzimmer zum Abschied
linke Seite
linke Seite
linke Seite
linke Seite
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Feigenbaum
Feigenbaum
Feigenbaum
Feigenbaum
Feigenbaum

der Feigenbaum aus Königsdorf, hoffentlich wächst er gut an!
Ende dieser Fotogalerie!

Rückfahrt von Maziamu nach Kikwit --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Haus im Dorf von Maziamu
Haus in Maziamu
Haus in Maziamu
Haus in Maziamu
Haus in Maziamu
Haus in Maziamu
Haus im Dorf von Maziamu
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Kinder winken uns zum Abschied zu
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wir überqueren unser Flüsschen und verlassen Maziamu
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endlose Strecken!
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BIS07538
BIS07538
BIS07538
BIS07538
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abseits der normalen Route
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Kinder flüchten vor unserem hupendem und heranbrausendem Wagen!
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Ende dieser Fotogalerie!

Mittagspause

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Zwischenstopp
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reich gedeckter Tisch
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da müssen wir aber mal sehen, wer da gekommen ist!
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Grasbündel für Dachreparaturen
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auch, wenn es so aussieht, ich habe nicht alleine Bier getrunken
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Fufu gehört zu jedem Essen dazu!
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Blick in einen kleinen Dorfladen
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Remy unser Fahrer schält sich eine vorgekochte Süßkartoffel
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Süßkartoffel eine Alternative zu Fufu bzw. Maniok
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stilles Örtchen
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viel Platz!
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Donnerstag 19. Juni

Albert teilt uns heute Morgen mit, er habe etwas zu erledigen und so gibt es zum ersten Mal seit Reisebeginn etwas Zeit und gleichzeitig Internet, so dass ich meine Notizen aus der internetfreien Zeit nachtragen kann. Natürlich wäre es mir wichtiger mich um das Problem des Traktors zu kümmern, aber ohne Albert geht es nicht. Gegen Mittag kommt Albert zurück und auch da meint er, dass wir erst mit dem Bischof und seinem Gastbischof zu Mittag essen sollten. Das Mittagessen spannt mich wirklich auf die Folter, denn ich will ja zum Traktor! Aber nun ist Geduld angesagt. Erst gibt es einen Small Talk im Bischofskreis, der mit einem Aperitiv startet. Verständlicherweise werden Frank und ich nur am Rande in den Austausch einbezogen. Für Albert ist das Mitmachen jedoch wichtig, da Bischof Bodika über die weitere Entwicklung von Albert entscheidet. So hat er auch unterstützt, dass Albert nach seiner Promotion nun noch 3 Jahre in Deutschland arbeiten darf. 
Als wir zu Tisch gehen, gibt es als ersten Gang eine Suppe. Die Verteilung der Suppe nimmt der Bischof als Zeichen der Gastfreundschaft selbst höchstpersönlich vor. Auch die übrige Speisefolge ist sehr lecker. Neben Fufu gibt es heute ergänzend noch Reis. Auch gibt es immer Fisch und entweder etwas aus Rind- oder Hühnchenfleisch, ergänzt durch ein grünes Gemüse. Dies können gekochte Maniokblätter oder Ameranth sein. Frisches Obst zum Dessert, bestehend aus kleinen Bananen, Mangos, Papayas und Melone. Etwas befremdlich fand ich, dass der Bischof und sein Bischofsgast sich je ein Leffe Brune gönnten, während Albert vorsorglich aus unserer Reisekasse für die übrigen Teilnehmer am Mittagessen Bier hatte kaltstellen lassen. Damit konnten wir mit den beiden Bischöfen mithalten.

Als wir uns endlich auf die Suche nach unserem Traktor machen konnten, er stand wirklich eine Sraße weiter, auf dem Gelände der örtlichen Caraitas, gab es aber zunächst ein anderes Problem. Wenige Tage vorher, war ein 2. Container eingetroffen, in dem schwere Maschinen einer in Deutschland aufgegebenen Schreinerei eingetroffen waren. Da sowohl Albert als auch der Bischof nicht erreichbar waren, beide waren ja in Maziamu, hatte der "Ökonom" der Diözese Kikwit das Öffnen und die Entladung veranlasst, da der LKW, der den Container gebracht hatte, keine Wartezeit akzeptieren wollte. Die Maschinen waren dann ziemlich wahllos und eine auf der Seite liegend, aus dem Container herausgenommen und im Freien gelagert worden. Auch die restlichen Kleinteile, die im Container verstaut waren, lagen kunterbunt in einem anderen Container. Albert war sauer, dass der Ökonom das ohne eine Rücksprache abzuwarten, eigenmächtig entschieden hatte und Frank war sauer, da er viele der anderen Sachspenden besorgt hatte. Aber nun kam auch unser Traktor zum Einsatz. Denn mit seiner Hilfe konnten die tonnenschweren Maschinen mit Hilfe des Frontaders geordnet an einen geeigneten Lagerort gebracht werden. Allerdings müsste die Aktion dann abgebrochen werden, da es dunkel wurde und die Gefahr einer Verletzung vermieden werden musste. An diesem Abend hatte der Leiter der Werkstatt (er ist gleichzeitig auch Priester) den Traktor für die schwierigen Rangierverhältnisse relativ souverän gesteuert.

Um das Traktorproblem zu besprechen, wurde ein Treffen für den nächst Morgen vereinbart.

Fotogalerie: Wir schauen nach unserem Traktor! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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keine Zeit dem Problem des Traktors nachzugehen, weil er für Transporte gebraucht wird😉!
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Mittags: Bischof Bodika verteilt die leckere Gemüsesuppe
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Gruppenfoto gehört immer dazu, hinter Albert ein guter Freund, der auch Priester, aber zugleich Arzt ist und den wir in einem Gottesdienst auf der Rückfahrt nach Kinshasa kurz treffen
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hier wartet unser Schätzchen auf seínen Einsatz
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links unser 2. Container und rechts ein Container als Zwischenlager
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so finden wir die umgeschichteten Kleinteile in dem anderen Container vor
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und so liegen die Maschinen der Schreinerei auf einem Haufen
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Traktor im Einsatz
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die Maschinen sind mit Lastgurten zum Transport an der Schaufel befestigt
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Nachmittags auf dem Weg zu einem erholsamen Tagesabschluss!
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Freitag 20. Juni

Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf und treffen den Fahrer des Traktors, aber auch wieder den Leiter der Auto- und LKW-Werkstatt. Bei einer Probefahrt, bei der ich mitfahre, wird mir gezeigt, dass der Gang immer rausspringt, es sei denn, man hält den Ganghebel fest. Ich habe keine Ahnung, was die einzelnen Hebel für Funktionen haben und es gibt einige? Es gelingt mir, per WhattsApp mit Juri, dem ehemaligen Mitarbeiter des Landwirtes Herrn Niehl und damit auch Fahrer des Traktors in Deutschland in Kontakt zu kommen. Eine erste Maßnahme ist daher, dem Fahrer aus der Vielzahl der aus dem Container stammenden gespendeten Schuhen zu einem robustem Paar Schuhe zu verhelfen. Aber auch hier sehen wir keine Verbesserung und kommen auch nach erneutem Telefonat mit Juri zu dem Schluss, dass es einen Defekt an der Kupplung gibt. Juri bestätigt aber, dass bei der Überführung von Frechen nach Erftstatt zur Werkstatt von Herrn Winkels alles noch intakt gewesen sei. Den Mitbruder von Albert und Werkstattleiter hier in Kikwit frage ich, ob er sich eine Reparatur zutraut? Ja, sie könnten dies machen! Wie lange soetwas dauern würde und welche Kosten damit verbunden wären bat ich Albert als Frage zu übersetzen. Dies könnte er erst beantworten, wenn man im Internet nach einem Ersatzteil gesucht habe. Die Vorort Kontaktaufnahme zu Herrn Winkels, um seinen Rat einzuholen, gestaltete sich schwierig und dann war auch das Guthaben von Pauls Handy verbraucht, der es uns für die Telefonate zur Verfügung gestellt hatte. Ich war ratlos und wusste nicht weiter!
Zudem wurde der Traktor wieder gebraucht, um die gestern wegen Dunkelheit abgebrochenen Transporte der Maschinen fortzusetzen. Während gestern Nachmittag am Frontlader noch die Schaufel montiert war und man die Maschinenteile mit sogenannten Schlopps (starke Tragegurte) transportiert hatte, wurde die Schaufel nun getauscht gegen die Einrichtung mit Palettengabeln. Die Maschinen waren für den Transport alle auf Paletten befestigt und so erwies sich die Traktoreinrichtung mit den Palettengabeln als beste Lösung, um die Maschinen in einer leeren Halle sauber und ordentlich zu deponieren.

Da ich hier wenig helfen konnte, bin ich wieder zurück zum Haus des Bischofs gegangen und habe Herrn Winkels die Problemstellung per WhattsApp dargelegt. Bei dem ersten Vesruch zur Überführungdes Traktors nach Maziamu gab es 2 Probleme. Zum ersten fand der Fahrer keinen Krichgang, um schwierige Passagen vorsichtig zu bewältigen und bei Steigungen und im Sand hatten die Vorderräder zu wenig Auflast.
Um das erste Problem anzugehen, muss ich jetzt erstmal die Funktionen der ganzen Steuerhebel kennenlernen. Daher fotografiere ich den Steuersitz von beiden Seiten und schicke diese mit der Bitte um Erklrung Herrn Winkels zu. 
Das Wichtigste: Herr Winkels rät dringend davon ab etwas an der Kupplung zu machen, diese sei in Ordnung nur im 3.Gang könnte es schon einmal passieren, dass er rausspringt. Bei einem 40Jahre alten Traktor aber normal. Bei 6 Gängen kann der 3. Gang aber gut kompensiert werden. Es gibt einen Hebel als Gruppenhebel und einen Hebel für den Gangwechsel. Wir sollten auf dem Gruppenhebel die Position L und mit dem Ganghebel den 2. Gang einmal ausprobieren. Da er nicht ganz sicher war bei der Ausführung unseres Traktors, sollte ich mal nach einem kleineren Hebel suchen der speziell für Krischgänge vorgesehen sei. Diesen Hebel gab es nicht, daher blieb es bei der von ihm genannten Vorgehensweise. Leider konnte man auf dem Knauf der Hebel aber die Beschriftung nicht mehr lesen. Also wieder Herr Winkels zu Rate gezogen und am nächsten Morgen lag per WhattsApp eine bildliche Info vor.

Am späten Nachmittag machen wir dann noch einen kleinen Ausflug zusammen mit Alberts Schwester Theres, Justin, eine Vertreterin der Stiftung Maistriau, bei der auch Roland aus Brüssel in Feshi gearbeitet hat, seinem Bruder Paul und dem Bauingenieur des Schulprojektes Jean Py, der uns bis Kinshasa begleiten wird. Mit herrlich frischem Bier, gerösteten Erdnüssen aus Maziamu und gerösteten kleinen Krabben zum Naschen verbringen wir den Abend an einem Flussufer. Durch den Fluss steigt eine angenehme Kühle hoch.

 

Fotogalerie: Fehlersuche und Zwischenlager! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

FotofolgetTraktor
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Endlich Zeit uns um unseren Traktor zu kümmern!
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links Gangwechsel, rechts Gruppensteuerung
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nach 40 Jahren nichts mehr zu lesen!
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die Informationen fehlten noch 🤔😉😇!
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nun kann es losgehen!
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Problemlos im Schneckentempo
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auch auf der Buckelpiste läufts!
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wir atmen alle auf, seht nur, wie er strahlt!
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Herrichten einer Rampe zum Transport der Maschinen in einen Lagerraum!
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die Palettengabelvorrichtung wird montiert!
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noch den richtigen Gabelabstand eingestellt...
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...Nähmaschinen werden aus dem Container ausgeladen,...
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...und alles auf die Palettengabeln des Traktors. Obendrauf die Drechselbank von Jürgens Vater!
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Der Lagerraum in dem nun alle Spenden aus den beiden Containern untergebracht sind
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Alberts Schwester Theres hat mitgeholfen auch die Spenden aus dem 2. Container noch einzulagern
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alles wartet auf den Weitertransport nach Maziamu
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auch Baumaterial, das für die Baustelle des Erweiterungsbaus vorgesehen ist, wartet noch auf den Abtransport
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Fotogalerie: Am Abend am Fluss Kwilu in Kikwit! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Herrichten einer Rampe zum Transport der Maschinen in einen Lagerraum
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die Palettengabelvorrichtung wird montiert
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noch den richtigen Gabelabstand eingestellt
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Nähmaschinen werden aus dem Container geladen
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alles auf die Palettengabeln des Traktors und obendrauf die Drechselbank meines Vaters!
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Gruppensteuerung und Gangwechsel
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keine Hinweise mehr auf dem Steuerknüppel zu sehen
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die Information fehlte noch!
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Romantik am Abend am Fluss Kwilu am Rande von Kikwit
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gesellige Runde bei einem kühlen Bier!
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v.l.: Jürgen, Justine und Theres
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Albert und Frank, endlich mal Ruhe nach dem stressigen Tag!
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Scampis oder?
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Paul und Frank
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Jürgen, Justin und Theres
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Samstag 21. Juni

Es ist schwül und warm, ich bin verschwitzt, im Hintergrund ist die ganze Nacht Musik zu hören gewesen, keiner weiß woher sie kommt. Wollen die damit die bösen Nachgespenster vertreiben?  Natürlich schwirren mir die Gedanken um den Traktor durch den Kopf! Hat keinen Zweck länger liegenzubleiben, also stehe ich kurz nach 5 Uhr auf. Die Dusche - wenn auch kalt - tut einfach gut. Ich schreibe noch weiter am Reisebericht und gehe so kurz nach 6  Uhr runter ins Wohn- und Empfangszimmer von Bischof Bodika. Der Bischof tigert schon in einem Trainingsanzug umher, begrüßt mich herzlich und als ich dann später im Wohnzimmer sitze, kommt er extra rein und macht mir das Licht an.
Erfreut stelle ich fest, dass Herr Winkels fleißig war und aus seinem Archiv die Schaltkombination unseres Traktors rausgekramt und mir die passende Seite per WhattsApp geschickt hat (s. 20. Juni).
Als Frank und Albert zum Frühstück kommen, erzähle ich Ihnen, dass es Hoffnung für unseren Traktor gibt. Nach dem Früstück, dass wie jeden Morgen aus einer oder zwei Tassen Nescafé mit Trockenmilch, mäßig knusprigem Baguette, Margarine und Nutella beteht, machen wir uns dann alsbald auf den Weg zum Traktor. Unser Traktorchauffeur wartet schon auf uns. Wie hatte Herr Winkels gesagt? Den Gruppenhebel auf L, dass ist nach hinten rechts und den Schalthebel auf 2, also nach hinten links. Um sicher zu sein, bitte ich den Fahrer das Kupplungspedal feste und bis zum Anschlag nach hinten zu treten und lege die Hebel, wie von Herrn Winkels beschrieben selber ein. Der Traktor fährt gemächlich los und die Hebel bleiben ,wie sie sein sollen. Dann bitte ich den Fahrer anzuhalten, wieder die Kupplung fest zu treten und lege L und den 1. Gang ein. Nun geht es noch langsamer und wieder bleiben alle Hebel drin. Nun bitte ich den Fahrer eine profiliertere Route zu nehmen und alles gelingt ohne Probleme. Wir fahren an den Ausgangspunkt wieder zurück und nun bitte ich Albert einmal mitzufahren. Obwohl ich dem Fahrer von aussen signalisiere er möge doch bitte wieder die Holperstrecke nehmen, fährt er einen Bogen über eine ebene Fläche, auch hat er jezt nicht den L = Langsamgang drin, sondern einen zügigeren Gang, demzufolge S=Schnellgang. Ich stoppe die Weiterfahrt und weise noch einmal die genaue Stellung der Hebel an. Letzlich fährt auch Albert dann die Buckelpiste im Krichgang ohne weitere Probleme. Mir fällt ein Stein vom Herzen, soweit es den Traktor betrifft. Dem Fahrer müssen wir aber abverlangen, sich viel vertrauter mit dem Fahrzeug zu machen, bevor ein weiterer Versuch in Richtung Maziamu gestartet wird. Hierzu soll er auch ausgedehntere Fahrten machen und dann in zunehmend schwiergeren Verhältnissen gehen. Diese Zeit müssen wir -bei aller Ungeduld - dem Fahrer geben. Auch den Umgang mit dem Frontlader muss er lernen. Dies haben wir im Vergleich zum ersten Abend bemerkt, als der Mitbruder und Werkstattleiter den Trakto bedient hat. Er war  geschickter im Anfahren und im Auf- und Absenken der Schaufel bzw. der Gabeln.
Es gibt einen erfahren Traktorfahrer, der unseren Fahrer angeleitet hat. Leider ist er während unseres Aufenthaltes nicht da. Albert berichtet, dass dieser die Strecke nach Maziamu zum Teil kennt, da er mit einem anderen Traktor regelmäßig Holz für die Diözese holt.
Ich bitte Albert doch abzuklären, ob die beiden den Transfer zusammen machen können. Es gehört sicher auch ein gute Erfahrung dazu, die anspruchvolle Route nach Maziamu zu bewältigen. 
So können wir den Tag dann doch mit Hoffnung schließen.

Zum Abendessen sind wir bei Paul eingeladen. Adele, die Frau von Paul hat ein vielfältiges und leckeres Essen gezaubert. Es wird ein gemütliches Zusammensein, mit allen Verwandten von Albert hier in Kikwit und die große Zahl der Nichten und Neffen genießen mit uns zusammen das Abschiedstreffen. Die Stimmung ist so vertraut, dass Frank und ich ein paar Liedchen anstimmen und unsere Gastgeber dann zeigen, dass sie es auch drauf haben. Auch Markus, der älteste Sohn von Paul singt uns ein französisches Kinderlied. Von Martine der Tochter von Paul und Markus erhalten wir zum Abschied einige Schnitzereien aus Ebenholz. Schweren Herzens verabschieden wir uns von allen. Insbesondere Esther, die liebe Mutter von Albert, die all die beschwerlichen Reisestrapazen so tapfer mitgemacht hat und uns ans Herz gewachsen ist. Seine Schwester Theres, die ich liebevoll Chamäleon getauft habe, da sie durch Wechseln der Kleidung und Kopfbedeckung stets eine Typveränderung vornimmt. Ja und Paul, der uns umsorgt hat und immer wusste, was wir gerade brauchten. 

Ergänzende Anmerkung: Die aufmerksamen Leser meines Reiseberichtes, werden sich fragen, was ist eigentlich aus den Böcken und dem Hahn geworden?
Der Hahn ist als Dank für seine Fahrkünste in die Betreuung von Remy gekommen. Der Bischof wird seinen Bock nach eigenem Interesse nutzen. Aber was wird aus Hennes? Nun Albert hatte uns gesagt, dass es üblich sei, dass es zum Abschied ein Fest gebe und die Ziege zum Festmahl beitragen soll. Wir hatten im Vorfeld Albert klar gemacht, dass wir Hennes dieses Schicksal unbedingt ersparen möchten und wir möchten Paul bitten, Hennes in seine Obhut zu nehmen. Als wir die Geschichte des Maskotchens vom FC am Abend noch einmal zum Besten geben und wir die Familie bitten würden Hennes lieber für Nachwuchs sorgen zu lassen, gab es großes Gelächter aber auch verständliche Zustimmung!

Treffen mit Alberts Familie in Kikwit! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Einladung zum Abendessen bei Alberts Bruder Paul!
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die Nichten und Neffen in trauter Runde
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rechts Frank neben Alberts Mutter Esther, links Adele die Frau von Paul
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und hier die Großfamilie nochmal zusammen
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Markus singt uns auch ein Lied!
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Markus und Martine die Kinder von Paul überraschen Frank und mich mit einem Abschiedsgeschenk!
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tolle Schnitzereien erhalten wir zur Erinnerung an diese tolle Reise
Ende dieser Fotogalerie!

 

Sonntag 22.Juni

Frühes Aufstehen ist heute wieder angesagt. Der Koffer ist wieder schnell gepackt. Paul und Albert haben noch bis spät abends etliche Koffer und Kartons für die Reise nach Kinshasa zusammengestellt. Eine solche Fahrtmöglichkeit wird immer auch genutzt, um Transporte der Familienmitglieder in Kikwit bzw. Kinshasa auszutauschen. Eine Tasse Kaffee trinken Frank und ich noch in aller Gemütlichkeit. Als Frank aber die Brotkiste öffnet, entdecken wir winzig kleine Ameisen, die bereits Besitz von den Baguettestücken genommen haben. Auch diese Tierchen müssen leben und sind einfach früher auf den Beinen, als wir. Stattdessen noch eine 2. Tasse Nescafé und 2 von den leckeren kleinen Bananen.
Auch, wenn das Dach des Geländewagens gut gefüllt ist, kommt noch einiges mit in den Wagen. Aber diesmal haben 4 Personen nun mal etwas mehr Platz hinten drin. Die Abfahrt verzögert sich schon standardgemäß, aber dann geht es deutlich schneller als auf der Maziamuroute in Richtung Norden zurück nach Kinshasa. Auch, wenn das dörfliche Leben entlang der Strecke trubelig ist wie immer, ist der Verkehr am heutigen Sonntag doch etwas geringer und so kommen wir gut voran.

Nach etwa 60km machen wir einen kurzen Abstecher zu Alberts Freund, der als Priester und Arzt hier ein Krankenhaus leitet. Wir treffen Abdon Tumbi mitten im Gottesdienst an und werden in seiner Predigt der Gemeinde vorgestellt. Die Kirche ist eine nach allen Seiten offenes Gebäude und so geht eine frische Briese über die Menschen hinweg. Das Kirchenschiff ist gut gefüllt und auch außerhalb gibt es mehrere Gruppen, die dem Gottesdienst folgen.

Es geht weiter und der nächste Stopp ist dann - kurz nach Mittag, auf etwa halber Strecke -  in einer etwas größeren Stadt. Wir setzen uns und holen das Frühstück und Mittagessen gleichzeitig nach. Wo im Kongo hat Albert keine Bekannten? Eine einzelne Dame und ein Ehepaar tauchen auf und werden uns, als Mitbewohner der Missionsstation Kinbongo in der Albert aufgewachsen ist, vorgestellt. Bevor wir zur Weiterfahrt einsteigen wollen, kommt zufällig noch ein Bekannter von Albert vorbei. Wie klein ist die Welt und wie vernetzt ist Albert hier im Kongo!?! 

Als wir Kinshasa erreichen, fahren wir nicht direkt zu unserer Unterkunft, die wir bereits bei der Anreise genutzt haben, sondern biegen vorher in eine kleine und wie überall sehr ungepflegte Seitenstraße ab. Wir halten vor einem Tor und kommen zu einer weiteren Bekannten von Albert aus der Zeit von Kinbongo. Clementine gehört ebenfalls zu dem Freundeskreis aus der Missionsstation Kinbongo und bewirtet uns königlich. Sie hat einen sehr gepflegten Garten mit einem schmucken Haus, in dem aber zur Zeit Renovierungsarbeiten laufen. Für uns Gäste ist im Garten ein Tisch reich gedeckt. Es gibt einen Wasserspender um die Hände zu waschen. Sogar eine Flasche gut gekühltes Cidre und andere kühle Getränke lassen keine Wünsche offen.  Einziger Nachteil ist, dass in der Nachbarschaft laute Musik mit einem dröhnenden Bass die Gespräche torpediert, aber dafür der Baulärm überlagert wird --> heute ist ja Sonntag!

Nach einer angemessenen Verweilzeit verabschieden und bedanken wir uns herzlich von Clementine für ihre Gastfreundschaft. Sie begleitet uns aber im Auto noch ein Stück bis zu ihrem Laden, der von ihrer Tochter während ihrer Abwesenheit geführt worden ist.

Nun geht es zurück zur Unterkunft, wo Lina, eine Schwester von Albert bereits auf uns wartet. Sie hat, wie sollte es anders sein, ein komplettes Abendessen für uns gekocht und mitgebraccht. Auch, wenn es uns unangenehm ist, aber 2 volle Mahlzeiten sind zu viel für uns. Eine Flasche Bier reicht uns denn dann auch zum Abendessen.

Fotogalerie: Rückfahrt von Kikwit nach Kinshasa! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge Kikwit Kinshasa
Fotofolge Kikwit Kinshasa
Fotofolge Kikwit Kinshasa
Fotofolge Kikwit Kinshasa
Fotofolge Kikwit Kinshasa
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wir verlassen Kikwit, Motorradtaxis überall!
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kunstvolles Geflecht!
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am Wegesrand
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ein Marktstand
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da müssen wir jetzt vorbei, Remy unser Fahrer machts!
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und dann hier auch noch!
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eine offene Kirche, im wahrsten Sinne des Wortes
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auf dem Außengelände
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neugierige Blicke
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Alberts Freund Abdon, leitender Arzt eines Krankenhauses und heute als Priester im Gottesdienst
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Gottesdienstbesucher
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gut gefüllte Kirche
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und weiter gehts!
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im Vorbeifahren
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gelbe Kanister zum Wassertransport
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Wassertransport
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kämpft sich den Berg hoch
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Remy und Jeanpy kaufen Amaranthblätter (leckeres Gemüse) als Vorrat für Kinshasa
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Hochbeladen
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Holzkohle wird geladen
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Zufahrt zu einem Dorf
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im Vorbeifahren
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Frohstock, Mittagessen und Treffen mit Bekannten aus der Missionsstation Kinbongo
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Papayas hängen verlockend am Baum!
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Montag 23. Juni

In einem Gästehaus der Congrégation des Missionnaires de Scheut ou CICM haben wir, wie bei der Ankunft, wieder Quartier genommen. Ein breites bequemes Bett mit einem großen Moskitonetz zum Schutz vor Plagegeister, eine Nasszelle und sogar eine Klimaanlage gibts. Diese mache ich aber nur an, wenn ich weg bin, damit der Raum abkühlt. Nur der Wasserdurchfluss ist mehr als mager! Vorsorglich steht ein halb gefüllter Eimer mit Wasser bereit. Ja, zum Glück! Wenn man die kalte Dusche anmacht, dann kommt gemächlich etwas Wasser, so dass man sich "bedröppelt" nassmachen kann. Dann seift man sich ein und dann, der wenige Druck ist nun auch noch weg, nur noch wenige Tropfen. Man kennt die Situation, eingeseift und kein Wasser mehr da. Den ganzen Eimer mit dem bevorrateten Wasser über sich zu schütten, ist nicht zweckmäßig. Also was mache ich? Eine leere Wasserflasche könnte für die nötige Dosierung sorgen. Aber die liegt in einem Abfalleimer, den ich wegen Obstschalen in den Flur vor die Türe gestellt habe. Eingeseift wie ich bin, gehe ich vorsichtig zur Türe, lausche mal, nichts zu hören, öffne leise das Schloss und die Türe, spingse nach draußen und schwupp angel ich eine Flasche aus dem Eimer. Türe wieder zu und wieder unter die Dusche. Hahn aufgedreht, weiterhin nur abgezählte Tropfen. Also Flasche im Vorratseimer gefüllt und dann die Befreiung von der Seife! So die Frische hält jetzt für ein paar Stunden. Zähne putzen machen wir nur mit gekauftem Wasser aus der Flasche.

Zum Frühstück geht es in einen Frühstücksraum im Paterre. Frank und ich sind immer zur vereinbarten Zeit oder auch früher da. Bei Albert kann es sich schon mal bis zu 1 Stunde verzögern, da er immer einiges zu organisieren hat. Ein weiterer kongolesischer Gast setzt sich zu uns an den Tisch und bemerkt, dass Frank und ich uns auf Deutsch unterhalten. Er spricht uns auf deutsch an und erklärt, dass er viele Jahre in Deutschland arbeitet. Er sei jetzt in Rente, habe 2 Monate Heimaturlaub gemacht, wollte zurück fliegen, aber sein Vater sei hochbetagt verstorben und würde in der nächsten Woche beerdigt. Daher habe er seinen Rückflug verschoben. Er habe in Mehlem, also praktisch gegenüber von Königswinter (Alberts erste Kaplanstelle) längere Zeit gearbeitet, auch in Brühl und zuletzt in Leverkusen. Wenn er zurückkommt, fängt er als Vikar noch einmal eine neue Stelle in einem Ortsteil von Viersen an. 

Wir haben den Vormittag kein Programm und so kann ich weiter am Reisebericht schreiben. Gegen Mittag taucht nicht nur unser Fahrer Remy auf, sondern auch Alberts Nichte Elois und ihre Bekante Nakomie. Sie bringen ein leckeres Mittagessen mit und werden uns anschließend für den Rest des Tages auf unserer Besichtigungstour durch Kinshasa begleiten. Trotz Mittagszeit ist der Verkehr heftig und manchmal übertreibt Remy, wie er sich in alles herein drängt. Da es aber alle anderen Verkehrsteilnehmer genauso machen, kann man keinen Vorwurf machen. Nur um die Fußgänger ist mir angst und bange!

Unser erstes Ziel ist der Fluss Kongo. Wir parken an einer Uferstraße und können durch ein terrassiertes Restaurant bis ans Ufer gehen. So wild und ungezügelt wie das Land Kongo, so ist auch der gleichnamige Fluss. Und wir sind überwältigt. Der Kongo ist kein lieblich dahin fließender Fluss. Hier in Kinshasa ist er mehr als 2,5 mal so breit wie der Rhein in Köln und in der Flussmitte wild und reißend. Er ist zugleich der wasserreichste Fluss Afrikas und hat Tiefen von bis zu 250m. Mit 4.374 km ist er nach dem Nil der 2. längste Fluss Afrikas. Auf rd. 3.000km ist er auch beschiffbar und gleichzeitig auch Grenzfluss zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo (oder auch Kongo - Brazzaville). Somit sieht am am anderen Ufer in einem Dunstschleier die eigenständige Republik Kongo - Barazzaville. Ein mutiger Fischer manövriert sein Boot stehend sicher im Uferbereich (s. Video). Wir fahren noch an eine andre Stelle und entdecken kräftige und drahtige Männer, die aus dem roten Sandsteinufer mit Meißel und dickem Vorschlaghammer Steinbrocken herausbrechen. Ich beobachte einen Jugendlichen, der diese Brocken dann auf einen Vorratshaufen wirft. Aber auch Kinder sieht man, die mithelfen. Kinder und Jugendliche findet man im Straßenbild immer auch arbeitend vor. Kinder die vielleicht erst 6 oder 7 Jahre alt sind, gehen an Autos vorbei und versuchen z.B. gekühlte Getränke oder geröstete und in Folie eingeschweißte Bananenstücke zu verkaufen. Jugendliche schlängeln sich im dichten Straßenverkehr zwischen Autos und Motorradtaxis durch. Geschickt balancieren sie dabei die Flaschen sicher auf dem Kopf. Die warmen Luft kondensiert an den kalten Flaschen und so rutschen angenehm kühle Tropfen auf die Schulter der Verkäufer. Insbesondere bei den zahlreichen und im Inneren vollgestopften und stickigen Sprinterbussen nehmen die Mitfahrenden gerne mal eine Erfrischung entgegen. 

Am Abend möchte uns Albert einen Kontrast zu dem lauten und dreckigem Kishasa bieten. Hierzu hat er auch mit Absicht seine Nichte Elois mit ihrer Bekannten Nakomie eingeladen. Wir gehen in die prachtvoll und nach westlichem Standard eingerichte Gartenanlage des Hotels "Fleuve Congo Hotel". Hier verkehren westliche Geschäftsleute und die bessere Gesellschaft aus Kinsahasa. An einigen Tischen um uns herum sitzen mehrere kräftige und gelangweilt aussehende Männer, alle in schwarzem Anzug und weißem Hemd vor einem Glas Bananen-Orangen Mix. Albert erklärt uns, dass es Bodygards von Regierungsmitgliedern seien. Demzufolge also im Hotel ein Treffen von hochrangigen Abgeordneten gibt. Wie auf ein Kommando stehen dann auf einmal alle diese Kerle auf, schlürfen noch schnell ihre Gäser mit dem Bananenmix leer und eilen die Treppe hoch ins Foyer des Hotels. Wir bleiben bei einer Flasche Bier, die wir uns gerade noch kostenmäßig hier so leisten können zurück und beobachten die übrigen Gäste. Hierbei fallen mir 2 sehr fein gekleidete Paare auf, die auf die Terasse kommen und zunächst an uns vorbei gehen in einen überdachten Bereich. Nach einiger Zeit kommen die beiden Männer wieder an uns vorbei und setzen sich an einen entfernteren Tisch und geben bei den Kellnern ihre Bestellungen auf. Die Frauen bleiben dann für sich. Scheinbar haben die beiden Männer etwas zu verhandeln, was die Frauen langweilen oder nicht für ihre Ohren gedacht sein könnte. In einem anderen Fall sehe ich eine hellhäutige Dame, die in ein Gespräch mit einem asiatischem Mann ist. Nach einer guten Zeit verabschiedet sich der Mann von ihr und kurz darauf kommt ein stattlicher, älterer Kongolese begrüßt die Dame mit den üblichen 3 Wangenberührungen und nimmt auf dem freigewordenen Stuhl Platz. Was wird hier wohl ausgehandelt? Im Stadtgebiet von Kinshasa war uns eine große mit Wellblechzaun abgesperrte Fläche aufgefallen, die mit einer großen Werbetafel auf ein chinesisches Projekt hinweist. Auch im Kongo, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern sind die Chinesen aktiv und suchen ihre Geschäfte auszuweiten (s. Video).

Albert erklärt, dass er Mitglieder seiner Familie gelegentlich die bessere Seite von Kinshasa zeigt, um ihnen ein Gefühl zu geben, dass es sich lohnt, sich anzustrengen, um an einem besseren Kongo zu arbeiten. Ich denke, ein hehres Ziel und vielleicht eine Übervorderung für die jungen Menschen. Nach ca. 2 Stunden verlassen wir die Anlage, natürlich nicht ohne, dass Albert im Foyer auf einen ehemailgen Minister trifft, den er kennt. Albert, ein Mann mit Beziehungen und Netzwerk!

Abends essen wir die Reste vom Mittagessen und erfrischen uns - dank Albert - mit einem herrlich kühlen Nkoyi (Leopard),  eine Flasche Bier, die hier 0,65l Füllung haben.

Fotogalerie: Der Fluss Kongo und die Stadt Kinshasa! - ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge der Kongo
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Fotofolge der Kongo
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zunächst leckeres Mittagessen zusammen mit Elois (am Fenster), ihre Bekannte Nakomie (leider von hinten), Remy (Fahrer), Frank (links) und Albert (rechts)
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Der kongolesische Franc (CDF) ist die Währung der Demokratischen Republik Kongo. In einer extremen Abwertung sind 5.000 CDF 1,47€!
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ein erster Blick auf den Kongo!
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Gruppenfotos sind immer wichtig: v.l. Jürgen, Lois, Nakomie und Frank!
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Terrasse eines Restaurant, bei Hochwasser schnell überflutet.
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leben am Fluss
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ein Fischer wirft sein Netz aus!
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viel Glück!
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wir fahren noch an eine weitere Stelle des Kongos an, vor uns ein Kleinbus ohne Spiegel, Rückleuchten und das Fenster der Rückfront ???
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selbst jetzt in der Trockenzeit kein Fluss für Ausflugsbote an dieser Stelle
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am anderen Ufer sieht man Häuser von Brazzaville
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Echse ca. 25cm lang
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ein Meister seines Fachs
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Steinproduktion
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weiter gehts, am Straßenrand
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Mangos und Orangen in verschiedenen Größen
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Zwiebel, Sand (wofür?) und vieles mehr!
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Papayas, Bananen und Melonen
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ganz normale Verkehrssituation
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das Fleuve Congo Hotel
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Dienstag 24. Juni

Auch heute starten wir gemächlich in den Tag. Um wenige Besuche zu erledigen, verbringen wir zu viel Zeit im Auto sitzend im dichten Verkehr von Kinshasa, ohne zügig voranzukommen. Da kann es durchaus sein, dass man mal 15-20min. einfach nur steht, ohne dass es weitergeht (s. Video). In der Fotogalerie finden sich einige Schnappschüsse aus dem Auto. Unsere erste Anlaufstelle ist heute das Büro von Herrn Clément der Sektion Dem. Rep. Kongo vom l'Ordre Souverain de Malte (Internationaler Malteserorden). Obwohl wir von der Diözese Kikwit bereits eine Empfangsbestätigung über die Lieferung der beiden Container haben, möchte Albert sicherheitshalber noch eine vom Malteserorden. Herr Clément hat vor Ort die Einfuhrmaßnahmen und den Transport unserer Container organisiert. Zudem war es nur über den Malteserorden möglich, die Zollgebühren auf Basis eines sozialen Projektes zu verringern. Aber für diese Leistung mussten wir auch rd. 1.300USD für diese Unterstützung bezahlen. Jedoch war dies nichts im Vergleich zu den 15.000USD (Summe von 24 Einzelgebühren), die wir vollkommen unerwartet, für die Einfuhr und den Transport an die Fa. ConnexAfrika alleine für den großen Container zahlen mussten. In Verbindung mit einer Liegezeit von fast 4 Monaten in der Hafenstadt Matadi ein nicht zu beschreibendes Ärgernis, das uns viel Geduld abverlangt hat. Herr Clément erklärte hierzu, dass die Schwierigkeit in der Verschiedenheit des Containerinhaltes gelegen habe. Der Traktor mit Anhänger und den weiteren Gerätschaften werden von der Transportbehörde bearbeitet, während die anderen Teile in den Zuständigkeitsbereich einer anderen Stelle fallen. Dieses dann zusammenzubringen, habe die Verzögerung bewirkt. Auch, wenn wir unsere Enttäuschung über die Abwicklung zum Ausdruck brachten, Herr Clément sah keine andere Möglichkeit der Vorgehensweise und sah die Probleme ausschließlich bei den Behörden. Anmerkung: 2 Tage später wurden uns diese Schwierigkeiten in einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter im Kongo Ingo Herbert bestätigt.
1855 kam das heutige Gebiet des Kongos in die Kolonialherrschaft des belgischen Königs Leopold II, der es auf grausamste Art und Weise beherrschte. Erst 1960 wurde es nach mehrjährigen innenpolitischen Konflikten unabhängig. Aber dann regierte Mobutu Sese Seko 32 Jahre lang das Land diktatorisch. 1997 wurde Mobutu von dem Rebellenchef Laurent-Désiré Kabila gestürzt, auf den ein weiterer Bürgerkrieg unter Einbeziehung anderer afrikanischer Staaten folgte. Erst 2002 wurde ein Friedensabkommen geschlossen, doch im Osten dauern die Kämpfe - auch wegen der reichen Bodenschätze - bis heute weiterhin an. Der derzeitige Präsident Félix Tshisekedi wurde 2018 zu einer 1. Amtszeit gewählt, wobei Unregelmäßigkeiten bei der Wahl nachgesagt wurden. Genauso auch 2024 als er sich zur 2. Amtszeit hat wählen lassen. Während unserer Reise haben wir die Menschen in einfachsten Verhältnissen leben sehen. Aber wir haben keine Anzeichen feststellen können, dass es Hunger gibt. Dennoch zählt der Staat, trotz oder gerade wegen seines Rohstoffreichtums, bedingt durch jahrzehntelange Ausbeutung, Korruption, jahrelange Kriege und ständige Bevölkerungszunahme, heute zu den ärmsten Ländern der Welt (Quellen: Wikepedia).

Nach dem Besuch im Büro von Herrn Clément stürzen wir uns wieder in das Verkehrschaos und kommen so in eine etwas ruhigere Gegend. Hier gibt es eine Unterkunft der Diözese Kikwit, in der Priester wohnen, die Albert noch während seiner Studien-, bzw. Arbeitszeit in Kikwit kennt. Wie schon bei unserer Ankunft besucht er einen Freund, dem als Diabetiker ein Bein amputiert werden musste (im Kongo eine häufigere Situation) und der nun in einer kleinen Zelle lebt und versorgt wird. Albert ist es wichtig, sich von diesem Freund vor dem Rückflug noch einmal zu verabschieden.

Auf dem Rückweg in unsere Unterkunft machen wir noch Halt bei einer Traktorenverkaufsstelle. Tolle Werbetafeln, aber auch Traktoren in verschiedenen Größen sind ausgestellt. Darüber hinaus gibt es auch Anbaugeräte. Dabei fällt mir ein Mähwerk auf, mit dem man das Gras der Savanne schneiden könnte und, entweder nachdem es abgetrocknet ist, in den Boden unterarbeitet, oder gibt es eine Möglichkeit, daraus Brennmaterial herzustellen? Egal wie, Hauptsache, um der üblichen Brandrodung entgegen zu wirken. Albert lässt sich verschiedene Traktorengrößen anbieten. Zunächst bestätigt der Verkäufer unsere Recherchen, dass es keinen Markt für Gebrauchttraktoren gibt, die immer unter der Hand weitergegeben werden. Ein Traktor in der Größenordnung, wie wir ihn für Maziamu vorbereitet haben, würde ca. 120.000USD kosten, allerdings mit Allrad und natürlich neu, jedoch ohne Frontlader! Ich schreibe dies, weil ich immer wieder gefragt worden bin, warum wir den Trecker nicht im Kongo direkt gekauft haben.

Zum Abschluss des Tages erwartet uns Alberts Schwester Lena mit ihren Kindern und bringt uns ein leckeres Mittag- bzw. Abendessen.

Straßenleben in Kinshasa und Besuch beim Malteserorden! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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auf gehts in einen neuen Tag!
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ein Handkarren mit noch leeren Fässern!
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hoffentlich muss er nicht niesen!
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die Eier sind gekocht und werden zum Direktverzehr angeboten!
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braucht keinen Barbershop!
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ein bisschen Spiegel reicht!
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im Büro von Herrn Clémont
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obligatorisches Gruppenfoto mit Herrn Clémont
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kein Regen, sondern eine defekte Wasserleitung
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Binnensee
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sorry, aber solche Fotos kann ich euch nicht vorenthalten!
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Müllberg neben Maismehlverkaufsstand
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ungelöste Müllentsorgung
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Haushaltswaren-Verkaufsstand
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Motorradwerkstatt
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im Büro der Traktorenverkaufsstelle
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75PS Traktor auf IVECO Basis mit Deutzmotor
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110PS Kosten über 110.000USD
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Kompliment für dieses Haargeflecht!
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in Kinshasa sehr in Mode, goldfarbige Extensions
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immer wieder bemerkenswert!
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eine weitere Variante
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Alberts Schwester Lena erwartet uns mit ihren Kindern an unserer Unterkunft
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Gästehaus der Congrégation des Missionaires de Scheut ou CICM
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Die Kapelle des Gästehauses
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Blick in den Garten
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reifende Mangos
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Mittwoch 25. Juni

Mit einem leckeren Frühstück, zu dem wir als Zugabe auch Omelett und eine niederländische Erdbeermarmelade auf dem Frühstückstisch vorfinden, starten wir heute in den Tag. Wie immer kommt Albert erst später hinzu. Heute musste er einen Ersatz für unsere Fahrten hier in Kinshasa organisieren. Remy haben wir gestern Abend verabschieden müssen, da er zurück nach Kikwit musste, weil er dort für Fahrten wegen einer anstehenden Feier gebraucht wird.

Heute geht es mit einem normalen Kleinwagen los und wir stürzen uns wieder in das übliche Verkehrschaos. Wir landen in einer unbefestigten, verschmutzten Seitengasse. Doch als sich ein Tor öffnet, kommen wir in einen gepflegten Innenhof und hier erwartet uns Alberts Schwester Lena. Sie arbeitet als Lehrerin und Erzieherin in einem Waisenhaus. Sie erläutert das Konzept des Hauses, das auch verhaltensgestörten Kindern ein Zuhause geben möchte. Der Leiter der Einrichtung heißt uns Willkommen und erklärt den Kindern, warum wir sie besuchen. Die älteren Kinder sind neugierig auf uns, während die kleineren Kinder etwas verängstigt sind. Nachdem wir eine kleine Spende übergeben haben, verabschieden wir uns wieder, um den Tagesablauf nicht allzusehr zu stören.

Weiter geht es und Albert muss mehrfach bei Passanten rückfragen, um den richtigen Weg und das gesuchte Haus zu finden. Wir machen Halt vor einem großen Haus, in dem wir von einer Frau empfangen werden, die Albert in Bonn kennengelernt hat. Die Dame war vor etwa 3 Jahren in Deutschland zu einem Besuch und wurde schwer krank. Über eine Bekannte von Albert wurde ein Kontakt mit der Dame hergestellt, als sie im Krankenhaus lag. Albert hat sich dann sehr um sie gekümmert und über eine Stiftung regeln können, dass es eine Unterstützung für die hohen Behandlungskosten gab. Ihr Mann - der uns ebenfalls begrüßt - war Hausarzt, jedoch kann er alters- und krankheitsbedingt nicht mehr praktizieren.

Bei einer weiteren Station lernen wir in einer Klosteranlage Professor Octave Kamwiziku kennen. Er ist Historiker und Sprachwissenschaftler. Nach der belgischen Kolonialzeit hat sich Französisch als Amtssprache gehalten. Eine der gebräuchlichsten einheimischen Sprachen für den Kongo ist Lingala (Flusssprache), die als Handelssprache sich entlang des Kongoflusses entwickelt hat. sie ist eine von 4 Amtssprachen. Alberts Familie unterhält sich in Lingala und die Gottesdienste zum Beispiel sind auch in dieser Heimatsprache. Darüber hinaus gibt es rund 200 verschiedene Dialekte, davon aber 40 Sprachen, einschließlich Pygmäensprache, die nicht der Bantusprachen wie Lingala, Kikongo oder Kituba entsprechen. Professor Kamwiziku hat mehrere Bücher zu verschiedenen Dialekten geschreiben und veröffentlicht, so auch Erzählungen und Gedichte. Zusammen mit Albert möchte er nun ein neues Buchprojekt starten, das in der Dialektsprache Kisoonde dann geschrieben werden soll. Professor Kamwiziku freut sich sehr über unseren Besuch und lädt uns trotz des nur kurzen Besuches auf ein Glas Whiskey als Aperitif ein, das wir gerne mit einem „À vôtre santé“ (als Gesundheitsvorsorge) annehmen.

Am Nachmittag freuen wir uns bei Alberts Nichte Juliana und ihrem Mann Clément eingeladen zu sein. Fast alle hier in Kinshasa lebenden Familienangehörigen sind gekommen, um von uns Abschied zu nehmen. Juliana mit ihrer Mutter Julie, Alberts älteste Schwester haben ein leckeres und vielfältiges Essen bereitet. In der Bildergalerie findet ihr das aufgebaute Buffet für euch zum Anschauen eingestellt. Gekocht wird auf einem kleinen Holzkohlenherd, natürlich im Freien. Ein kühles und leckeres Primus (einheimische Biersorte) und verschiedene nicht alkoholisierte Getränke sorgen für Abkühlung! Wie schon in Kikwit von den dort wohnenden Familienangehörigen, verabschieden wir uns mit großem Respekt und Dank für der Gastfreundschaft während der Tage, die wir in Kinshasa verbracht haben. Eine große und liebevolle Familie, die einem das Gefühl gibt, dazu zu gehören.
Für Albert sicher nicht einfach, auch, da er Abschied von seinem schwerkranken jüngsten Bruder nehmen muss.

Noch vor der beginnenden Dämmerung machen wir uns auf den Heimweg zur Unterkunft, da es mal wieder ans Packen geht. Jeder von uns hatte bei der Hinreise, neben seinem eigenen Koffer, einen 2. Koffer mit Geschenken, Schulmaterial und vieles mehr dabei. Für die Rückreise gab es für jeden von uns an Stelle des 2. Koffers eine große Frischhaltebox mitzunehmen. Was Albert genau mitgenommen hat, habe ich erst am nächsten Tag bei der Kontrolle zur Gepäckabgabe mitbekommen (verrate ich erst morgen😊). Ich hatte nur den Wunsch geäußert: geröstete Erdnüsse, kleine zuckersüße Bananen, eine Ananas und Mangos.

Den Tag beschließen wir, in dem wir in eine neben unserer Unterkunft mit lauter Musik lockenden Anlage gehen, in dem wir uns noch ein weiteres Bier, diesmal Tembo gönnen. Doch wir sind spät dran, denn die Musik wird abgestellt und die Gesten des Kellners deuten darauf hin, dass wir als letzte Gäste, den Feierabend nicht hinauszögern sollen.

Besuche in Kinshasa und Treffen mit Alberts Familie! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Alberts Schwester Lina, mit einem Waisenkind! Schriftzug über der Türe: Willkommen in unserem Haus
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der Leiter der Einrichtung begrüßt uns herzlich und erklärt den Kindern unseren Besuch
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Schriftzug: Mangel an Liebe ist die größte Armut! (Mutter Teresa)
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v.l.: Albert, Frank, Professor Octave Kamwiziku, Jürgen
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Großfamilie Kikalulu Sektion Kinshasa
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das Buffet zum Abschiedsessen
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Zwiebel, Tomaten, Aubergine, Paprika, Knoblauch usw.
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die Kochstelle
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unsere Gastgeber Juliana und Clémont mit kleinem Sohn
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Albert im vertrauten Gespräch
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Alberts Schwester Julie bereitet getrockneten Fisch vor!
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gutes Essen, liebe Menschen: ein Glück auf Erden!
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von Papas Teller schmeckt es am Besten!
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Alberts Bruder Tresor
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Frank verteilt die letzten Maziamubutton!
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10 Jahre Schulprojekt
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Großneffen von Albert
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Großnichte
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Gruppenfoto
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Impressionen aus dem Straßenverkehr! - ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Überlandtaxi und Wahrentransport
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Ein Tuk Tuk als Alternative zum Motoradtaxi
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als Kleintransporter!
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Tuk Tuk braucht keine Hebebühne!
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nicht bequem, aber frische Luft!
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Mitfahrgelegenheit der anderen Art!
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wozu braucht es einen Rückspiegel?
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auch so geht Rückspiegel!
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oder auch ohne Spiegel!
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Transporter
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schrottreifer LKW am Straßenrad einfach abgestellt!
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als Ersatzteillager noch von Nutzen!
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Urwaldriesen
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auf dem Weg zum Hafen nach Matadi?
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die Hauptsache ist es weiterzukommen!
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gute Fahrt!
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Donnerstag 26. Juni

Letzte Nacht, letzter Tag im Kongo! Ein langer Tag wartet auf uns. Der Flug geht erst heute Abend, daher wie an jedem Morgen frühes Aufstehen und dann geduldiges Warten, wie es weitergeht. Wie auch immer Albert es wieder gelungen ist, er hat von einer Frauenkongregation sich für heute einen Geländewagen mieten können. Damit wird es kein Problem sein, unsere 3 Koffer mit unseren persönlichen Sachen zu transportieren und uns pünktlich zum Flughafen zu bringen. Anstelle des Zweitkoffers der Hinreise, sind nun noch 3 große Frischhalteboxen mit Lebensmittel der verschiedenen Art mitzunehmen. Alberts Schwester Lina und Jeanpy, der Bauingenieur der Schule (wohnt und arbeitet in Kinshasa) sind heute Morgen beim Packen behilflich und werden uns auch den ganzen Tag begleiten. Nicht alles, was Albert mitnehmen möchte, passt in das zur Verfügung stehende Gepäck. Daher muss er doch noch schweren Herzens einiges zurücklassen, wozu einer der Koffer dient, die wir auf der Hinreise zum Hierlassen mitgebracht hatten.

Die erste Station ist heute ein Büro von Brussels Airlines. Hier haben wir die Möglichkeit schon vormittags unser Gepäck aufzugeben. Zunächst kontrollieren wir das Gewicht unserer Koffer und müssen aus Franks Koffer Teile in meinen umpacken und dann passt es mit den 23kg je Koffer. Schwieriger ist es mit den Boxen und den Lebensmittel. Hier ist eine Box viel zu schwer. Beim dann folgenden Umsortieren wird schwereres Obst mit leichterem getrocknetem Fisch (leider nicht verpackt) und Beutel mit verschiedenen Gewürzen und Gemüsesorten wie Manjokblätter oder Fumbwa, sowie Bohnen, Erdnüssen und andere Köstlichkeiten zum Gewichtsausgleich den 3 Boxen zugeordnet. Bei einer Box lässt sich trotz drücken und rütteln der Deckel nicht mehr schließen. Aber, da alles gleich mit Stretchfolie eingewickelt wird, ist der Deckel dann im Verbund mit dem Behälter gesichert (s. Bildergalerie). Leider bekommt das Umsortieren und das Pressen des Deckels auf den Inhalt dem Obst nicht so gut, so dass am nächsten Tag beim Auspacken das Obst leider, leider kaum mehr zu genießen war. Bevor das Gepäck aufgegeben wird, erfolgt noch eine Kontrolle und die schöne Ordnung und Sortierung im Koffer ist dahin. Aber da müssen wir nun durch. Einzigartig ist dann zum Schluss noch eine Gebühr für die Nutzung des Flughafens von Kinshasa in Höhe von 50USD je Person, die wir an einem Schalter entrichten müssen, sonst kommen wir heute Abend nicht durch die Kontrollen!

Nachdem wir dieses Thema erledigt haben, fahren wir noch zu Verkaufsständen, in denen Kunsthandwerk gefertigt und verkauft wird. Neben vielen verschiedenen Angeboten überwiegen Flechtarbeiten, ob als kleiner Korb oder auch als Korbsessel finden sich interessante Dinge, die aber jetzt zu sperrig sind, um im Handgepäck (unsere Koffer sind ja schon aufgegeben) mitnehmen zu können.

Wir fahren nun einmal quer durch Kinshasa. Im eigentlichen Stadtgebiet leben rund 15 Mio. Einwohner und zählt man die angrenzenden Stadtteile noch hinzu rund 17,5Mio. Damit zählt Kinshasa zu den größten Städten Afrikas. Die Metropolregion hat eine Flächenausdehnung von rund 10.000km² (Quelle: Wikipedia). So ist zu erklären, warum es im dichten Verkehr ratsam ist, sich früh genug auf den Weg in Richtung Flughafen zu machen. Aber auch heute hat Albert wieder an alles gedacht. Er hatte uns am Tag vorher von 2 Damen berichtet, die am Stadtrand von Kinshasa ein Haus gekauft hätten, dieses aber nur für wenige Wochen im Jahr - praktisch als Ferienhaus – nutzen. Die Damen hatten Albert gebeten, wenn es ihm möglich sei, doch mal nach dem Haus zu sehen. Da es von der asphaltierten Straße zu dem betreffenden Haus nur eine Straße mit tiefgründigem Sand gab, traute sich unser Fahrer - trotz Allrad – nicht den Weg zu nehmen. So marschieren wir also zu Fuß den ca. 1,5km langen Weg und nehmen eine Reihe von Abzweigungen, bis wir das stattliche Haus erreichen. Welch eine Überraschung, und wie sind Alberts Schwester Lina, sein Schwager Emil und eine Bekannte von Lena so schnell und vor uns hier hingekommen? Natürlich mit einem Motorradtaxi! Lena hat wieder ein leckeres Mittagessen zubereitet und mitgebracht (s. Bildergalerie). Auch kühles Bier hat Albert bestellt und so können wir nicht nur den Hunger sondern auch den Durst löschen😋. Das Haus der beiden Damen wird von einem Angehörigen verwaltet und gepflegt. Alles ist gut in “Schuss“ und der Garten blüht in bunten Farben.
Nachdem wir uns gestärkt haben, geht es den gleichen Weg bis zur befestigten Straße wieder zurück.

Es ist Nachmittag geworden und so danken wir dem Verwalterehepaar für die Gastfreundschaft und verabschieden uns. Alberts Schwester Lina, der Schwager Emil und Jeanpy begleiten uns dann noch zum Flughafen, den wir noch im Hellen erreichen. Ich bin erstaunt, dass der Flughafen allenfalls die Größe hat, wie bei uns ein kleiner Provinzflughafen, wie Weeze oder Münster. Die internationale Mobilität der Kongolesen ist demzufolge nicht sehr ausgeprägt. Wir brauchen nun keine Koffer mehr aufzugeben, sondern können direkt zur Passagier- und Handgepäckkontrolle. Während ich und mein Handgepäck problemlos durchgewunken werde, bleibt Frank eine Durchsuchung seines Rucksacks nicht erspart. Die Kontrolleure fischen eine Schmuckholztasse und ein weiteres geschnitztes Kunstwerk heraus. Wir können nicht glauben, mit welcher Begründung diese Teile angeblich nicht ins Handgepäck dürfen. Trotz Alberts Intervention, dass dies Dankgeschenke für die soziale Arbeit von Frank für die Projekte in Maziamu seien, werden die beiden Teile konfisziert. Für den Kontrolleur war die Erwartungshaltung, dass ein Geldschein in seinen Besitz kommt. So beobachten wir es bei anderen Passagieren, was eine kleine Handreichung bewirkt. Übrigens, die Begründung für das Einziehen war, dass die Tasse und die Figur als Tatwaffe missbraucht werden könnten. 
Wir haben nun reichlich Zeit im Wartebereich bis zur boarding time. Während ich mich dem Reisebericht widme sitzt neben mir ein Kongolese, der Filmchen laut auf seinem Handy verfolgt. Da es mich mit der Zeit stört, folge ich Frank und Albert in einen Kaffeebereich, die sich mit einem Kaffee stärken.

Unerwartet wird Albert plötzlich von einem Kongolesen angesprochen. Die beiden kennen sich gut und ich kann mich schwach erinnern, ihn und seine Frau mit 2 Kindern auch schon mal bei uns vor einiger Zeit zu Besuch gehabt zu haben. Es ist Prof. Dr. Junior Manzana, der als Juradozent in Würzburg arbeitet und zusätzlich hier im Kongo als Dekan in einer größeren Stadt und zusätzlich in Kikwit als Administrator engagiert ist. Albert berichtet ihm gerade zu welchem Anlass wir unsere Reise unternommen haben, als er darauf hinweist, dass 2 Tische weiter der deutsche Botschafter im Kongo sitze. Wir zögern erst noch ihn anzusprechen, aber Albert geht forsch auf ihn zu und fragt höfflich, ob wir ihn stören dürften. Aufgrund seiner Arbeit aus Deutschland heraus zur Unterstützung im Kongo hatte Prof. Manzana schon häufiger Kontakt mit ihm und ist damit dem Botschafter Ingo Herbert vertraut. Wir erklären dem Botschafter den Grund unseres Besuches und er ist sehr interessiert von solchen Projekten zu erfahren. Es gäbe nicht viele vergleichbare Projekte hier im Kongo, daher schätze er unser Engagement etwas zu tun für die Menschen im Kongo. Wir berichten ihm, von den Schwierigkeiten mit der Bezahlung der Lehrer in Maziamu, die eigentlich staatlich übernommen werden müsste. Auch unser Probleme mit der Einfuhr unseres Containers sprechen wir an. Eine 4-monatige Abwicklungszeit und die vollkommen überhöhten Einfuhrgebühren behindern die Bereitschaft derartige soziale Projekte zum Wohle der Menschen im Kongo anzugehen. Botschafter Herbert sind derartige Probleme bekannt und er berichtet von einem Schulprojekt einer deutschen Ärztin, die bei der Einfuhr von benutzten Schulmöbeln eine unerwartete finanzielle Hürde nehmen musste. Botschafter Herbert hört unseren Berichten aufmerksam zu und gibt uns seine Visitenkarte. Gerne dürften wir uns mit ihm bei Schwierigkeiten in Verbindung setzen und er sei auch weiterhin an unserem Projekt interessiert. Ob er immer helfen könne sei ungewiss, denn selbst die Verwaltung der Botschaft habe bei Lieferungen aus Deutschland zu kämpfen. Wir bedanken uns bei ihm für seine Gesprächsbereitschaft und er erklärt, er könne sich ja auch in die VIP- oder Diplomaten Lounge verkriechen, aber die Kontakte im Wartebereich seien ihm wichtig. So stellt er sich auch ganz normal in die Wartereihe zur Boarding Kontrolle an und Albert hat so die Möglichkeit in der parallel anstehenden 2. Reihe noch eine ganze Zeit sichmit ihm auszutauschen.

Nur mit geringer Verspätung hebt unser Airbus in Kinshasa ab und landet nach etwas mehr als 8 Stunden Flugzeit, ohne große Probleme in Brüssel. Relativ schnell haben wir dann auch unser Gepäck und Roland, bei dem wir bei der Hinreise hier in Brüssel übernachtet hatten, steht schon bereit, um uns abzuholen und uns zu unserem geparkten Auto in seinem Garten zu fahren. Roland, der viele Jahre in Feshi gelebt und für die Robert Maistriau Stiftung gearbeitet hat und heute der Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist, freut sich unsere Eindrücke zu erfahren und natürlich geben wir gerne einen kurzen Bericht zu dem was wir rund um Feshi wahrgenommen haben. Die Geschichte vom Freiheitskämpfer Robert Maistriau, der in der NS Zeit Juden gerettet hat, ist so interessant, dass ich es noch im Bericht vom 9. Juni ergänzen werde (sobald der Beitrag überarbeitet ist, gebe ich über Status einen Hinweis!). Schon am Abend vor unserem Abflug hatte Roland uns die Geschichte erzählt, die ich da aber noch nicht mit unserem Reiseziel in Verbindung bringen konnte.

Wir verabschieden uns von Roland und kommen gegen Mittag ohne große Verkehrsbehinderungen wieder zu Hause an.
Ein komisches Gefühl ist es, wenn man im Verkehrsgeschehen mitrollen kann ohne ständig angehupt zu werden und ohne konzentriert nach tiefen Schlaglöchern suchen zu müssen😏😉😊!

Letzter Tag unserer Reise und Abreise! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Lina hilft Albert beim Packen der Thermoboxen
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die Thermoboxen werden mit Stretchfolie umwickelt
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Besuch eines Kunstmarktes, hier ein Verkaufsstand u.a. mit Jade-und Messingprodukten
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Holzschnitzereien und anderes mehr!
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Korbflechtarbeiten
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fertiger Sessel
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bunte Mischung, kann ich aber nicht zuordnen!
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auch hier traue ich mir keine Deutung zu!
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weiter geht es ins Getümmel
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Mittagspause im Haus der beiden Damen
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Fu Fu, Klöße aus Maniok und Mais
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Reis
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Gemüse aus Maniokblätter
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Ratatouille
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Fisch
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Hähnchen oder Huhn
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Süßkartoffel
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Fisch
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Kochbananen
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gepflegter Garten
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Besucher
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auf dem Weg zurück zum Auto!
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Grillspieße
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Tempotaschentücher
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Militärflughafen
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Abschied von Alberts Schwager Emil und dem Bauingenieur Joanpy
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v.l.: Frank, Botschafter Ingo Herbert, Prof. Dr. Junior Manzanza, Dr. Albert Kikalulu
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Botschafter Ingo Herbert und der Autor des Reiseberichtes Jürgen Vosen
Ende dieser Fotogalerie!
Fotofolge Schluss

Ich danke allen für das Interesse an dem Tagebuch und stehe für Rückfragen gerne unter juergen.vosen@gmail.com zur Verfügung!

Mit herzlichen Grüßen Ihr Jürgen Vosen

 

 

Ein Traktor geht auf Reisen 🚜

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Container
Container
Container
Container
Container

Dezember 2023 -> Auswahl eines geeigneten Containers!
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Der ist richtig! Besichtigt und gekauft bei der HGK im Hafen Köln-Niehl
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Transport nach Erftstadt-Dimerzheim und Standort bei der Landmaschinenwerkstatt Josef Winkels
1. Test Verladung des Anhängers
1. Test Verladung des Anhängers
1. Test Verladung des Anhängers
1. Test Verladung des Anhängers
1. Test Verladung des Anhängers
Erster Test: Passt der Anhänger in den Container?
Kreiselegge
Kreiselegge
Kreiselegge
Kreiselegge
Kreiselegge
Auf den Anhänger kommt 1. die Kreiselegge!
Kombination
Kombination
Kombination
Kombination
Kombination
2. ein Teil der Kombination!
Akkergerät
Akkergerät
Akkergerät
Akkergerät
Akkergerät
3. Durch geschicktes Ineinanderfügen der Teile findet auch der Grubber noch Platz!
Grubber auf der Stirnseite
Grubber auf der Stirnseite
Grubber auf der Stirnseite
Grubber auf der Stirnseite
Grubber auf der Stirnseite
Ein Teil der Kombination passt auf die Stirnseite des Containers!
Anlieferung von Stopfmaterlal
Anlieferung von Stopfmaterlal
Anlieferung von Stopfmaterlal
Anlieferung von Stopfmaterlal
Anlieferung von Stopfmaterlal
Über und unter dem Anhänger ist noch viel Platz für weiteres Material, das mit auf die Reise gehen kann!
jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
Jeder kleine Zwischenraum wird gefüllt!
bis auf die Nische für den Frontlader alles befüllt!
bis auf die Nische für den Frontlader alles befüllt!
bis auf die Nische für den Frontlader alles befüllt!
bis auf die Nische für den Frontlader alles befüllt!
bis auf die Nische für den Frontlader alles befüllt!
Es wird reingestopft, was möglich ist!
was kann noch alles mit?
was kann noch alles mit?
was kann noch alles mit?
was kann noch alles mit?
was kann noch alles mit?
Kaplan Albert prüft: Was kann noch alles mit?
auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume die gestopft werden!
auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume die gestopft werden!
auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume die gestopft werden!
auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume die gestopft werden!
auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume die gestopft werden!
Auch unter dem Anhänger finden sich Freiräume, die gestopft werden!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
Mittagspause für die fleißigen Helfer!
hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
Hoffentlich kommt Frank da noch einmal raus!
Stromaggregat kann durch den Traktor angetrieben werden!
Stromaggregat kann durch den Traktor angetrieben werden!
Stromaggregat kann durch den Traktor angetrieben werden!
Stromaggregat kann durch den Traktor angetrieben werden!
Stromaggregat kann durch den Traktor angetrieben werden!
Gespendetes Stromaggregat findet auch noch Platz. Die Antriebsmaschine ist dann der Traktor!
Hinterräder
Hinterräder
Hinterräder
Hinterräder
Hinterräder
Die Hinterradreifen werden abmontiert und separat verladen, sonst passt der Traktor nicht in den Container!
demontierter Traktor
demontierter Traktor
demontierter Traktor
demontierter Traktor
demontierter Traktor
uups: Das Dach muss runter und es werden kleinere Felgen montiert! So müsste es gehen!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
So sieht der Traktor im zusammengebauten Zustand aus!
Auf Holzbohlen geht es in Richtung Containeröffnung!
Auf Holzbohlen geht es in Richtung Containeröffnung!
Auf Holzbohlen geht es in Richtung Containeröffnung!
Auf Holzbohlen geht es in Richtung Containeröffnung!
Auf Holzbohlen geht es in Richtung Containeröffnung!
Auf Holzbohlen geht es rückwärts in Richtung Containeröffnung!
Einfahrt in den Contaimer
Einfahrt in den Contaimer
Einfahrt in den Contaimer
Einfahrt in den Contaimer
Einfahrt in den Contaimer
Einfahrt in den Container!
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe  gerade so rein.
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe  gerade so rein.
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe  gerade so rein.
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe  gerade so rein.
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe  gerade so rein.
Mit den kleineren Felgen und ohne das Dachsegment passt unser Traktor in der Höhe gerade so rein.
Seitenabstand
Seitenabstand
Seitenabstand
Seitenabstand
Seitenabstand
Auch im Randbereich nur hauchdünn Platz! Puh, alles gepasst!!! Danke an Josef Winkels!
Sammelaktion am 25. Mai
Sammelaktion am 25. Mai
Sammelaktion am 25. Mai
Sammelaktion am 25. Mai
Sammelaktion am 25. Mai
Sammelaktion am 25. Mai, um den Container weiter zu füllen!
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Und alles zum Container und rein damit. Uups, immer noch viel Platz!
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Der Zwischenraum zwischen Anhänger und Traktor ist immerhin gefüllt. Weitere Sammlungen können folgen!
Ende dieser Fotogalerie!

 

 

Fotodokumentation: Ein Traktor für Maziamu

Handy quer legen und rechten weißen Pfeil anklicken!

Traktor
Traktor
Traktor
Traktor
Traktor
v.l. Josef Winkels (Landmaschinenwerkstatt in Erftstadt-Dirmerzheim), Kaplan Albert Kikalulu, Hermann Josef Niehl (Landwirt aus Frechen)
Frontlader
Frontlader
Frontlader
Frontlader
Frontlader
jetzt auch mit Frontlader
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Kaplan Kikalulu begutachtet den gekauften Kipper!
Krone Kipper
Krone Kipper
Krone Kipper
Krone Kipper
Krone Kipper
8t Krone 3-Seitenkipper für verschiedenste Transporte geeignet!
Grubber
Grubber
Grubber
Grubber
Grubber

Diese Kombination wird eine große Hilfe zur Lockerung des Bodens sein!
Kresielegge
Kresielegge
Kresielegge
Kresielegge
Kresielegge
Die Kreiselegge eine weitere wichtige Bodenbearbeitungsmaschine!
Ehepaar Niehl
Ehepaar Niehl
Ehepaar Niehl
Ehepaar Niehl
Ehepaar Niehl
Großer Dank dem Ehepaar Niehl für die Schenkungen!
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Containerkauf
Niehler Hafen: In dem gekauften Container (40" High Cube) werden alle Teile verstaut!
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
Container in der Werkstatt Winkels
und jetzt im Hof der Landmaschinenwerkstatt Winkels!
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Schulgelände, im Hintergrund die verfügbare Ackerfläche April 2022
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Unterrichtsraum 2018
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Februar 2023
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Februar 2023
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Februar 2023
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Februar 2023
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Februar 2023
Brunnenwasser für den Schulbetrieb Inbetriebnahme September 2022
Erweiterungsbau Ende 2020
Erweiterungsbau Ende 2020
Erweiterungsbau Ende 2020
Erweiterungsbau Ende 2020
Erweiterungsbau Ende 2020
Erweiterungsbau Fertigstellung Ende 2020
Transportmittel Oktober 2018
Transportmittel Oktober 2018
Transportmittel Oktober 2018
Transportmittel Oktober 2018
Transportmittel Oktober 2018
derzeitiges Transportmittel
Setzlinge für Ananas werden hergerichtet
Setzlinge für Ananas werden hergerichtet
Setzlinge für Ananas werden hergerichtet
Setzlinge für Ananas werden hergerichtet
Setzlinge für Ananas werden hergerichtet
Ananas-Stauden zum Einpflanzen
Ananasfeld Oktober 2018
Ananasfeld Oktober 2018
Ananasfeld Oktober 2018
Ananasfeld Oktober 2018
Ananasfeld Oktober 2018
Beispiel Ananasfeld, landwirtschaftliche Erträge, um langfristig den Schulbetrieb zu unterstützen!
Ackerfläche Juni 2022
Ackerfläche Juni 2022
Ackerfläche Juni 2022
Ackerfläche Juni 2022
Ackerfläche Juni 2022
100 ha verfügbare Ackerfläche, entspricht rund 140 Fußballfelder
Acker und Weidefläche
Acker und Weidefläche
Acker und Weidefläche
Acker und Weidefläche
Acker und Weidefläche
Acker und Weidefläche erworben mit Spenden durch den Verein "Eine Schule für Maziamu"!
Weideland und Wald
Weideland und Wald
Weideland und Wald
Weideland und Wald
Weideland und Wald
das gesamte Gelände der Schulanlage und die landwirtschaftliche Fläche wird verwaltet durch eine Partnerorganisation die NGO "Detmur"
Feldweg
Feldweg
Feldweg
Feldweg
Feldweg
Feldweg
Feldarbeit 1
Feldarbeit 1
Feldarbeit 1
Feldarbeit 1
Feldarbeit 1
Feldarbeit 2
Feldarbeit 2
Feldarbeit 2
Feldarbeit 2
Feldarbeit 2
Fischteich
Fischteich
Fischteich
Fischteich
Fischteich
Bau eines Fischteichs
Treffen am Fischteisch
Treffen am Fischteisch
Treffen am Fischteisch
Treffen am Fischteisch
Treffen am Fischteisch
viele Helfer
der fertige Fischteich
der fertige Fischteich
der fertige Fischteich
der fertige Fischteich
der fertige Fischteich
fertiger Fischteich
Anzucht Ölpalmen Februar 2023
Anzucht Ölpalmen Februar 2023
Anzucht Ölpalmen Februar 2023
Anzucht Ölpalmen Februar 2023
Anzucht Ölpalmen Februar 2023
Setzlinge: Palmöl-, Mango-, Avocado-, Orangenbäume
FEldarbeit 3
FEldarbeit 3
FEldarbeit 3
FEldarbeit 3
FEldarbeit 3
Feldarbeit
Zwiebelpflanzung August 2020
Zwiebelpflanzung August 2020
Zwiebelpflanzung August 2020
Zwiebelpflanzung August 2020
Zwiebelpflanzung August 2020
Zwiebelpflanzung
Zwiebelfeld
Zwiebelfeld
Zwiebelfeld
Zwiebelfeld
Zwiebelfeld
Zwiebelfeld
Feldarbeit 3
Feldarbeit 3
Feldarbeit 3
Feldarbeit 3
Feldarbeit 3
Anpflanzung ? September 2022
Anpflanzung ? September 2022
Anpflanzung ? September 2022
Anpflanzung ? September 2022
Anpflanzung ? September 2022
Erdnusspflanzung
Erntereife Erdnüsse
Erntereife Erdnüsse
Erntereife Erdnüsse
Erntereife Erdnüsse
Erntereife Erdnüsse
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Maisfeld Oktober 2020
Maisfeld Oktober 2020
Maisfeld Oktober 2020
Maisfeld Oktober 2020
Maisfeld Oktober 2020
Anpflanzung von Mais
Maisfeld August 2020
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Maisfeld August 2020
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Maisfeld
Feldarbeit 4
Feldarbeit 4
Feldarbeit 4
Feldarbeit 4
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Feldvorbereitung
Gemüsefeld August 2020
Gemüsefeld August 2020
Gemüsefeld August 2020
Gemüsefeld August 2020
Gemüsefeld August 2020
Gemüsefeld
Maniok-Ernte
Maniok-Ernte
Maniok-Ernte
Maniok-Ernte
Maniok-Ernte
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Dokumentation Traktor Ende
Dokumentation Traktor Ende
Dokumentation Traktor Ende
Dokumentation Traktor Ende
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