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Präsentation Titel

 

Zusammenfassung einer Reise vom 09. bis 26. Juni 2025 nach Maziamu 

Vor 10 Jahren, am 20.04.2015 hat sich in Königswinter der Verein zur Förderung christlicher Schulprojekte in Maziamu e.V. gegründet. Mit dem Leitsatz “Bildung verändert Leben. Hoffnung beginnt in Maziamu!“ hat der Verein den Aufbau einer weiterführenden Schule in einem abgelegenen Ort im Westen der Demokratischen Republik Kongo organisiert und umgesetzt. Im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziert er darüber hinaus Lehrerstellen, begleitet Entwicklungsprojekte rund um die Schule und ermöglicht Kindern den Zugang zu Bildung, die sonst keine Chance hätten. “Gemeinsam mit Menschen vor Ort und engagierten Unterstützern aus Deutschland bringen wir Wissen, Zukunft und Würde nach Maziamu.“
Schon nach einem Jahr nach der Vereinsgründung war der erste von nachfolgend 6 weiteren Bauabschnitten fertig und im September 2016 konnte der Schulbetrieb in 2 Klassenräumen aufgenommen werden. Heute stehen 3 getrennt stehende Schulgebäude (gebaut in jeweils 2 Bauabschnitten) mit jeweils 6 Klassenräumen, also 18 Räume für die Unterrichtung der Schüler zur Verfügung. Derzeit wird ein viertes Gebäude mit folgenden Unterteilungen gebaut: ein Bürozimmer für den Rektor, eine Bibliothek, ein Konferenzraum für die Lehrer, ein Unterrichtsraum als Nähatelier und zur Aufnahme der Nähmaschinen, sowie ein PC-Raum, in dem die Schüler in die Technik der neuen Medien eingeführt werden. Auf dem Dach dieses neuen Gebäudes soll eine Photovoltaik (PV)-Anlage installiert werden zur Versorgung der elektronischen Geräte, des PC-Raumes , aber auch der elektrischen Nähmaschinen. Schon heute gibt es auf dem Dach eines der Schulgebäude eine PV-Anlage mit Speicher, so dass auch alle Klassenräume beleuchtet werden können. Gleichzeitig kann mit dem Solarstrom die Pumpe einer Brunnenanlage auf dem Schulgelände betrieben werden, in dem ein aufgeständerter Vorratsbehälter gefüllt wird und auch Bewohner von Maziamu sich hier gerne mit ihren gelben Kanister Wasser holen.
Die Lernerfolge der Schüler können sich sehen lassen und die Schulanlage ist gepflegt und in einem guten Zustand. Damit genießt dieses erfolgreich umgesetzte Schulprojekt in Maziamu und in der erweiterten Region großes Ansehen in der Bevölkerung. Dabei werden auch die Fachrichtungen Hauswirtschaft, Datenverarbeitung, Handwerk und Landwirtschaft durch praktisches Umsetzen vertieft. Im Sommer 2025 wird der 3. Jahrgang einen Abiturabschluss machen können.
Vergleichbar mit unserer VHS werden auch Erwachsene in den Nachmittagsstunden unterrichtet.
24 engagierte Lehrer unterrichten in unterschiedlichen Fächern über 200 Schüler. Doch die erwartete staatliche Finanzierung der Lehrergehälter ist bisher ausgeblieben. 

Um einen eigenen finanziellen Ausgleich zu schaffen, wurde schon seit einigen Jahren begonnen, eine erworbene größere landwirtschaftlich Fläche zu bepflanzen. Die Erntemengen und der damit verbundene Verkauf sind aber noch nicht so, dass es einen spürbaren Beitrag zur Finanzierung des Schulbetriebes gibt. 
Mit Hilfe eines Traktors sollen die zu bewirtschafteten Flächen nun vergrößert und damit die Ernteerträge gesteigert werden. Auch an einer Verbesserung des schlechten Wegenetzes kann der Traktor mit seinen Anbauten helfen, um z.B. einen Absatzweg zur 30km entfernten Stadt Feshi stabiler zu gestalten.
Zu diesem Zweck wurde mit der Unterstützung des Kirchengemeindeverbandes Frechen in einer Spendenaktion ein Container in den Kongo geschickt. Im Container verstaut waren ein: Traktor mit etlichen Ackergeräten als Zubehör (Spende eines Landwirtes), ein 3 Seiten Kipper (Anhänger), ein Frontlader mit Schaufel und Palettengabeln. Der Container war bis auf den letzten freien Raum gefüllt mit Schulmaterial, Gartengeräten, Werkzeugen jedweder Art, Nähmaschinen, Stoffe und alles was vor Ort benötigt wird.
Nach einer unerwartet langen Standzeit des Containers in Matadi, dem Umschlagshafen des Kongos ist er mit seinem Inhalt jetzt in der Heimatdiözese von Albert, der Provinzhauptstadt Kikwit angekommen. Als der Container rund 5 Monate vorher hier in Deutschland beladen wurde, musste der Traktor zum Teil auseinander genommen werden, damit er in den Container geschoben werden konnte. Nun da er im Kongo angekommen ist, wurde er aus dem Container herausgezogen und von der diözesaneigenen LKW Werkstatt fachmännisch schnell wieder zusammengebaut und fahrbereit gemacht. Bei einem ersten Überführungsversuch von Kikwit zum 210km entfernten Zielort Maziamu mussten wir jedoch feststellen, dass der vorgesehene Fahrer des Traktors sich mit dem Traktor intensiver vertraut machen muss. Daher beschlossen wir, dass er zunächst umkehren sollte und vorübergehend mit einer Reihe Transportaufgaben für die Caritas der Diözese Kikwit (hier ist er im Juli 2025 noch in der Betreuung der dort vorhandenen Auto- und LKW-Werkstatt) die nötigen Erfahrungen sammeln soll. Erst dann soll ein erneuter Versuch unternommen werden, die fahrtechnisch sehr anspruchsvolle Strecke nach Maziamu in Angriff zu nehmen.

In einer Rückbetrachtung war unsere rd. 18 tägige Reise mitunter zwar abenteuerlich, aber sowohl vom Klima als auch von den Begleitumständen gut zu meistern. Ein begeisterter Empfang in Maziamu und eine beeindruckende Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des “Vereins Schule für Maziamu e.V.“ bleiben unvergessen. Wir sind aufgeschlossenen und sehr hilfsbereiten Menschen begegnet, mit denen es trotz sprachlichen Barrieren ein freundschaftliches und herzhaftes Miteinander gab.
Mit dem perfekten Reiseleiter und Organisator Albert und seiner uns vom ersten bis zum letzten Tag umsorgenden Geschwister fühlten wir uns immer in seiner Großfamilie, sowohl in Kinshasa als auch in Kikwit gut aufgehoben.

Fotogalerie: Die Schule Collége St. Victor Zanguluka Maziamu ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Blick auf das Schulgelände
Sonnenaufgang über dem Schulgelände
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der Festgottesdienst zelebriert durch Bischof Timothée Bodika Mansiyai
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große Feier zum 10 jährigen Bestehens des Vereins zur Förderung christlicher Schulprojekte in Maziamu e.V.
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eines von 3 Schulgebäuden mit 6 Klassenräumen
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die Schüler begrüßen uns mit selbstgestalteten Schildern vor ihren Klassenräumen
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Schulunterricht!
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anlässlich unseres Besuches ein herzlicher Empfang
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das Lehrerkollegium
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Geschenk vom Lehrerkollegium an Frank und Jürgen ein Geißbock, unser Hennes!
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derzeitiger Stand zum Bau des neuen Verwaltungsgebäudes!
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Bausituation, rechts die vor Ort gefertigten Mauerblöcke
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Fotogalerie: Das Landwirtschaftsprojekt! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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große Savannenflächen stehen zur Bearbeitung zur Verfügung
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auch Waldbereiche gehören zum Grundstück
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
gute Wasserversorgung für Reisanbau oder Fischteiche
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beim Ablassen und Leerfischen eines Teiches zum Reinigen!
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Flusslauf mit guter und im Jahresverlauf gleichmäßiger Strömung!
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Kaffeeplantage
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananasfeld
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hier sollen mal Schweine untergebracht werden mit großem Auslauf im angrenzenden Bereich
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
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ein großes Problem, die Brandrodung!
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Treffen der Gärtnerinnengruppe beim Abpflücken der Erdnüsse
unterwegs
unterwegs
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derzeit übliches Transportmittel, hier z.B. Maniok!
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auf dem Rückweg, modifiziertes Fahrrad als Transportmittel!
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ein Teil der ca. 70 Gärtnerinnen und Gärtner!
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ein Ableger eines Feigenbaums als Geschenk aus Königsdorf!
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hoffentlich finden die Ziegen keinen Gefallen an dem gepflanzten Feigenbaum!
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Das Projekt „Traktor für Maziamu“, ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Öffnung nach 5 Monaten, aber alles ist heil und ordentlich angekommen!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
Transportzustand, sonst hätte er nicht in den Container gepasst!
und so sieht er nach kurzer Zeit zusammengebaut aus! Auch der Frontlader kann schon zum Abladen des Anhängers genutzt werden!
und so sieht er nach kurzer Zeit zusammengebaut aus! Auch der Frontlader kann schon zum Abladen des Anhängers genutzt werden!
und so sieht er nach kurzer Zeit zusammengebaut aus! Auch der Frontlader kann schon zum Abladen des Anhängers genutzt werden!
und so sieht er nach kurzer Zeit zusammengebaut aus! Auch der Frontlader kann schon zum Abladen des Anhängers genutzt werden!
und so sieht er nach kurzer Zeit zusammengebaut aus! Auch der Frontlader kann schon zum Abladen des Anhängers genutzt werden!
nach nur einem halben Tag zusammengebaut und einsatzfähig! Kompliment an die Werkstatt!
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die Ackeranbaugeräte werden zunächst abgeladen, zwischengelagert und später nach Maziamu transportiert!
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auf unserer Fahrt von Kikwit nach Maziamu steht unser Traktor, er kommt nicht weiter!
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muss der Traktorfahrer sich mit dem Traktor vertrauter machen?
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ist der Hänger für die anspruchsvolle Strecke zu schwer beladen?
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wir entscheiden, besser zunächst wieder zurück...
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...in die LKW-Werkstatt der Diözese Kikwit, hier bei unserer Rückkehr aus Maziamu!
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hier ist er eine große Hilfe beim Einlagern schwerer Maschinen einer Schreinerei, die in einem 2. Container angekommen sind!
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auch mit Palettengabeln ist er beim Transport eine große Unterstützung! Mech. Nähmaschinen und eine Drechselbank gehen in ein Zwischenlager!
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eine Abstimmung mit Herrn Winkels und ein Telefonat mit Juri, dem früheren Fahrer des Traktors zeigen, dass der Traktor funktioniert!
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Albert überzeugt sich bei einer Probefahrt!
FotofolgetTraktor
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der Fahrer wird weiter Erfahrungen sammeln müssen, bis zum nächsten Versuch einer Überführung nach Maziamu!
Ende dieser Fotogalerie!

Wie geht es weiter?

  • Vorrangige Maßnahme: Übungsfahrten des Traktorfahrers rund um die Provinzhauptstadt Kikwit, auch um mit Transporten bereits erste Einkünfte zu erwirtschaften.

  • Sollte der Traktor ohne zusätzliche Hilfen (LKW oder einem anderem Traktor) die Strecke nach Maziamu fahren können, wäre eine Rückfahrt nach Kikwit vorstellbar. Dabei könnte er Produkte aus dem Landwirtschaftsprojekt von Maziamu nach Kikwit bringen, die dort dann verkauft werden. Auf dem erneuten Rückweg nach Maziamu könnte er nach und nach die zwischengelagerten Ackergeräte und Sachspenden nach Maziamu transportieren. Vorzugsweise noch vor der im September beginnenden und 8 Monate dauernden Regenzeit.

  • Sobald die Ackergeräte in Maziamu sind, können sie dort für die Vorbereitung der Pflanzungen eingesetzt werden.

  • Die Bezahlung des Traktorfahrers und die Unterhaltung des Traktors (einschließlich finanzieller Rücklagen für Wartungen, Reparaturen und Betriebsstoffe) muss sich durch Transportleistungen bzw. Erträge aus dem Landwirtschaftsprojekt finanzieren.

Was könnte noch geplant werden?

Sobald die noch offene Finanzierungslücke von rd. 6.000€ für die nicht eingeplanten hohen Einfuhrgebühren und Transportkosten durch weitere Spenden geschlossen ist, dürfen weitere Ideen für die Zukunft entwickelt werden.

  • Schweine- und Ziegenzucht, evtl. Rinderhaltung (?)

  • Maßnahme zur Eindämmung der Brandrodung, in dem aus Savannengras Heu gemacht wird und dies zusammen mit den Resten aus der Hirse- und Maisernte zu Brennstoff verarbeitet wird.

  • Die gute Strömung des durch das Grundstück verlaufenden Flusses könnte für eine Wasserturbine zur Stromgewinnung genutzt werden. 

    Zu diesen beiden letztgenannten Ideen könnte die Stiftung: Ingenieure ohne Grenzen technisch unterstützen.

Bitte helfen Sie mit!

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Montag, den 09.Juni

Puh, war das heute noch eine Packerei. 6 große Koffer mit bis zu 23kg. und jeweils ein Rucksack als Trollyersatz. Frank Groyen aus Königswinter, Kaplan Dr. Albert Kikalulu und Jürgen Vosen aus Königsdorf machen sich zu dritt auf die Reise. Es geht nach Maziamu in die Demokratische Republik Kongo (DRK).

Es gibt 2 Gründe hierfür:

1. Das 10 jähriges Bestehen des "Verein zur Förderung christlicher Schulprojekte in Maziamu e.V."!

2. Die Ankunft eines Containers mit landwirtschaftlichen Geräten und vielem mehr!

Fotogalerie: Start und Fahrt nach Brüssel ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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so geht es auf die Reise! 6 große Koffer, 3 Rucksäcke und 3 Personen!
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einmal Umladen, Roland hat den größeren Wagen, so dass wir morgen zu viert zum Flughafen fahren können.
Roland ist ein faszinierender Erzähler, er ist deutsch-belgier und hat einige Jahre in dem Gebiet, das wir bereisen möchten gelebt!
Roland ist ein faszinierender Erzähler, er ist deutsch-belgier und hat einige Jahre in dem Gebiet, das wir bereisen möchten gelebt!
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Roland erzählt von dem belgischen Widerstandskämpfer Robert Maistriau!
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wenn schon Belgien, dann Leffe!
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wir danken Roland Schmid, dass er den Transfer zum Flughafen übernimmt und ...
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...uns in seinem Haus übernachten lässt!
Ende dieser Fotogalerie!

 

 

Dienstag, den 10. Juni

Wir fahren schon früh zum Flughafen, denn der Verkehr rund um den Brüsseler Flughafen birgt zeitliche Risiken. Alles geht gut beim CheckIn und wir holen noch ein kleines Frühstück nach!

Der Flug verläuft ohne große Probleme mit dem gewohnten Service für Langstreckenflüge, bei leckerem Essen, gekühlten Getränken und für jeden Fluggast mit einer individuellen Medithek in der Kopfstütze des Vordersitzes. Etwas mehr als 8 Stunden genießen wir das "Nichtstunmüssen" im Fluzeug und erwarten das uns Unbekannte.

Im Flughafen von Kinshasa angekommen, bekommen wir zum ersten Mal zu spüren, mit welcher Autorität uns kontrollierende Behördenvertreter in der Demokatischen Republik Kongo begegnen werden. Aber alles ist ordnungsgemäß, dass Besuchervisum ist im Reisepass, welchen Grund wir für unseren Besuch haben und wohin wir denn reisen wollen? Zum Glück steht uns Albert zur Seite, denn die Kontrolleure sprechen nur Französisch. Auch der Impfpass wird kontrolliert, ob wir denn eine Gelbfieber-Impfung haben?
Ging in Brüssel noch alles gesittet und geordnet zu, so treffen wir nun beim Gepäckband in Kinshasa auf ein recht turbulentes Unterfangen. Dennoch fischen wir unsere 6 Koffer aus dem Gewirre und kommen ohne Hinderniss durch alle weiteren Kontrollen. Wir werden abgeholt und wir dürfen es uns samt unserem Gepäck in einem geräumigen Geländewagen bequem machen. Auch Bläs ein Neffe von Albert gehört mit zum Empfangs-Comité und begleitet uns auf der Fahrt. Wegen des dichten und - nach unserem Verständnis - ungeregelten Verkehrs brauchen wir für etwa 25km vom Flughafen bis zu unserer Unterkunft im Gästehaus der Congrégation des Missionnaires de Scheut ou CICM mehr als 2 Stunden. Wir stehen vor einem geschlossenen Tor, der Fahrer hupt einmal und schon wird das Tor zu einer Einfahrt auf das Gelände geöffnet. Wir werden hier von Alberts Schwester Lina, ihrem Mann Rossi und seinem Schwager Emil empfangen. Ein köstliches Abendessen hat Lina gezaubert und uns mitgebracht. Zum ersten mal probieren wir auch von dem leckeren Bier, dass hier im Kongo gebraut wird. Maßvoll werden wir es während unseres Aufenthaltes, neben Wasser aus Plastikflaschen immer wieder zur Erfrischung genießen. 
Fleißige Hände haben unser Gepäck schon auf unsere Einzelzimmer gebracht, die neben einer Nasszelle mit Waschbecken und Dusche auch mit einer Klimaanlage ausgerüstet sind.
Wir bedanken uns bei Alberts Familie für den Empfang und das Abendessen und begeben uns auf unsere Zimmer, denn nach dem langen Tag sind wir redlich müde. Die Klimaanlge stelle ich für die Nacht vorsorglich ab und verzichte dafür auf das "Plümo" (Bettdecke!).

Noch im Flughafen in Brüssel während der Wartezeit schreibe ich:
Während wir auf den Flug warten, möchte ich euch einige Fotos zeigen, die wir in den letzten beiden Wochen aus Kikwit, der Provinzstadt im Kongo erhalten haben (s. Fotogalerie Empfang und Entladung eines Containers).

Nach einer anspannenden Wartezeit von 5 Monaten, ist unser im Dezember auf die Reise gegangener Container nun endlich in Kikwit angekommen. Umso erfreulicher ist, wie die kongolesischen Fahrzeugschlosser in nur einem halben Tag, den Traktor samt Anhänger aus dem Container herausgeholt und zusammengebaut haben. Dies macht große Hoffnung darauf, dass unser Projekt weiterhin erfolgreich wird.

Fotogalerie: Hinflug nach Kinshasa und Ankunft im Kongo ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

FotofolgeAbflug
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Reiseplan
Reiseplan
Reiseplan
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unser Reiseplan! Flugzeit etwas mehr als 8 Stunden!
gut gelandet in Kinshasa!
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mit einem Geländewagen geht es einmal quer durch Kinshasa zu unserer Unterkunft!
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unterwegs!
v.l.: Alberts Neffe Bläs, sein Schwager Emil, seine Schwester Lina, ihr Mann Rossi und Frank
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Lina hat uns ein leckeres Abendessen zubereitet und mit zu unserer Unterkunft gebracht! Auch sehr leckeres und gekühltes Bier gibt es aus der hauseigenen Bar.
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: Ankunft und Entladung des Containers in Kikwit ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge61
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Ankunft des Containers
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unbeschädigte Blombe!
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ein erster Blick in den Container!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
Der Container wird zum ersten Mal nach der Abreise in Erftstadt geöffnet!
das weiße Dach des Traktors als Abschluss der Ladung!
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erstes Füllmaterial wird entladen!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
abgerüstet und ein Vorderreifen ist platt, so wird das gute Stück aus dem Container geholt!
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nun ist der Vorderreifen auch repariert!
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nun noch den Anhänger rausholen!
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Dach vom Traktor fehlt noch, aber das Gespann ist komplett!
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Kreiselegge noch auf dem Hänger!
auch hier ist der Frontlader eine große Hilfe beim Entladen!
auch hier ist der Frontlader eine große Hilfe beim Entladen!
auch hier ist der Frontlader eine große Hilfe beim Entladen!
auch hier ist der Frontlader eine große Hilfe beim Entladen!
auch hier ist der Frontlader eine große Hilfe beim Entladen!
mit Hilfe des Frontladers ist das Abladen kein Problem!
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auch das weitere Füllmaterial wird entladen, zum Glück alles noch gut erhalten und...
aus der Sammlung von Werkzeugen, Schulmaterial, Stoffen und Kleidung muss nun eine Sortierung vorgenommen werden. Die geeigneten Räumlichkeiten für diese Zwischenlagerung stehen zur Verfügung.
aus der Sammlung von Werkzeugen, Schulmaterial, Stoffen und Kleidung muss nun eine Sortierung vorgenommen werden. Die geeigneten Räumlichkeiten für diese Zwischenlagerung stehen zur Verfügung.
aus der Sammlung von Werkzeugen, Schulmaterial, Stoffen und Kleidung muss nun eine Sortierung vorgenommen werden. Die geeigneten Räumlichkeiten für diese Zwischenlagerung stehen zur Verfügung.
aus der Sammlung von Werkzeugen, Schulmaterial, Stoffen und Kleidung muss nun eine Sortierung vorgenommen werden. Die geeigneten Räumlichkeiten für diese Zwischenlagerung stehen zur Verfügung.
aus der Sammlung von Werkzeugen, Schulmaterial, Stoffen und Kleidung muss nun eine Sortierung vorgenommen werden. Die geeigneten Räumlichkeiten für diese Zwischenlagerung stehen zur Verfügung.
... kommt alles sorgfältig sortiert in ein Zwischenlager
FotofolgeTraktor 2
FotofolgeTraktor 2
FotofolgeTraktor 2
FotofolgeTraktor 2
FotofolgeTraktor 2
Traktor hier schon im Transporteinsatz!
Ende dieser Fotogalerie!

 

Mittwoch 11. Juni

Eine Stunde zu früh aufgestanden, weil es gibt kein Funksignal für meine Uhr. Wollte um 6:30 Uhr aufstehen, um pünktlich um 7Uhr zum Frühstück zu sein. Als ich geduscht, nach einer gut durchgeschlafenen Nacht, mich anziehe, schaue ich auf mein Handy und entdecke, verdammt 1 Stunde zu früh! Also nochmal kurz hinlegen und dann kann ich schon mal versuchen, im Frühstücksraum (hier gibt es Internet) meinen Mailaccound auf den fremden Rechner zu laden.

So bin ich reichlich früh, finde aber schon Baguette (etwas labberig) und Brotaufstrich vor, mache mir einen Nescafè und warte auf meine Reisepartner! Auch Frank bereitet sich direkt ein Frühstück, aber als Albert kommt, meint er, wir müssten sofort aufbrechen.

Was steht denn heute an? Es gibt 2 ungeplante Besonderheiten, die wir in der Reiseplanung einbauen müssen.
Die erste haben wir schon hinter uns. Brüssel Airlines hatte uns mitgeteilt, dass wir erst einen Tag später als ursprüngich gebucht fliegen können, Und dann hat Albert 3 Tage vor Abflug die Bitte erhalten auf einem wichtigen Theologentreffen in Kinshasa einen Vortrag zu halten, da ein anderer Vortragende ausgefallen sei. Und dies ist heute!

Der Vortrag soll erst um 11 Uhr starten, aber wir sind mit unserer Unterkunft am anderen Ende von Kinshasa! Bei unserer Fahrt dorthin, verstehen wir die Hektik von Albert am Morgen. Die Strecke ist vielleicht 30km, aber der Verkehr ist noch zäher, als gestern Abend bei unserer Ankunft. 
Die Fotogalerie startet daher mit Aufnahmen aus unserem Geländewagen heraus. Albert wird zunehmend unruhiger, da er frühzeitig ankommen möchte. Irgendwann entscheidet er sich auf ein Motorradtaxi zu wechseln. Mit einer großen Geschicklichkeit steuern die Fahrer durch den dichten Verkehr. Wir genießen das bunte Treiben auf der Straße aus dem mehr stehendem als fahrendem Auto heraus.

Aber auch wir erreichen den festlich geschmückten Veranstaltungsort rechtzeitig und können noch 3 Vortragende - darunter auch eine Ordensschwester - mitverfolgen, bevor Albert mit seinem schwungvollen und leidenschaftlichen Vortrag startet. Am frühen Nachmittag enden die durch international vertretene Redner gehaltenen Vorträge und es schließt sich noch eine Diskussion an. Da die Vorträge und die Diskussion auf Französisch stattfinden, können Frank und ich inhaltlich nichts aufnehmen. Aber aus den Gesten und aus den überwiegend von Frauen vorgetragenen Diskussionsbeiträgen spüren wir ein Unbehagen auf deren Seite. Wie Albert uns dann später berichtet, wurde von den Frauen eine große Unzufriedenheit über die Rolle der Frauen in der Katholischen Kirche vorgebracht. Uups, Maria 2.0 auch in Afrika? 
Wir sind dann noch zum Essen eingeladen und begeben uns anschließend auf die Rückfahrt zu unserer Unterkunft, die genauso zäh verläuft, wie die Hinfahrt.

Noch vor der schnell verlaufenden Dämmerung, die bereits kurz nach 18Uhr einsetzt, erreichen wir unsere Unterkunft. Wir nehmen noch ein kleines Abendessen zu uns und dann lädt uns Albert auf ein Bier ein. Ja es gibt, obwohl es ja ein klösterlich geführtes Haus ist, eine kleine Bar mit Dachterrasse, von der man einen Blick auf das pulsierende Verkehrsgeschehen jenseits einer schützenden Mauereinfriedung werfen kann.

Fotogalerie: Internationaler Theologischer Kongress in Kinshasa ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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auf ins Getümmel!
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viel los auf der Straße!
Motorradtaxis überwiegen im Straßenbild!
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die bessere Wahl, um schneller ans Ziel zu kommen!
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Motoräder suchen und finden immer eine Lücke, um weiterzukommen!
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das Weiterkommen mit Bus oder Auto gestaltet sich schwierig!
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Es geht einfach nicht weiter! Albert verliert die Geduld, will er doch rechtzeitig ankommen!

Er möchte doch unbedingt pünktlich sein, da der Vortrag für seine spätere Laufbahn wichtig sein kann.
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Ein bedeutendes Kollogium mit nahmhaften Referenten aus Kanada, Frankreich,, Senegal, Frechen😉 und dem Kongo ...
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... findet über mehrere Tage auf dem Gelände eines Kloster in Kinshasa statt!
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Dr. Albert Kikalulu bei seinem Vortrag!
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Gruppenfoto mit einer Vertreterin von Misereor aus Aachen!
Ende dieser Fotogalerie!

Rückfahrt zur Unterkunft --> Galerie: mit weißem Pfeil am rechten Rand in der Fotogalerie fortfahren!

am Wegesrand!
Verkaufsstand!
am Wegesrand!
kein Regen sondern Wasserrohrbruch!
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Schnappschuss!
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warten auf Kunden!
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nicht zum Ausruhen, sondern zum Kaufen!
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Straßensituation
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Schnappschuss aus dem Auto!
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am Straßenrand!
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Impressionen vom Balkon unserer Unterkunft!
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Donnerstag 12. Juni

Um 4:30Uhr klingelt der Wecker😡! Ich habe eine unruhige Nacht verbracht. Mein Magen hat sich immer wieder einmal gemeldet und in der Nacht gab es ein heftiges Gewitter mit starkem Regen und Donnergrollen. Ich genieße zunächst eine Dusche. Es gibt nur kaltes Wasser, das aber angenehm leicht temperiert ist. Wie werde ich den heutigen Tag überstehen? Wir fahren heute von Kinshasa ca. 600km nach Kikwit. Hierzu direkt die Entwarnung, es gab immer unterwegs zur rechten Zeit geeignete Möglichkeiten. Also alles gut gegangen☺️!
Der Fahrer unsres Geländewagens, der uns schon seit der Abholung vom Flughafen gefahren hat, hat heute noch eine Unterstützung.
Unsere 6 Koffer werden auf dem Dach untergebracht.
Als wir noch ohne großen Verkehr in so früher Stunde aufbrechen, verstehen wir auch, warum die Koffer aufs Dach mussten. Wir nehmen noch 2 weitere Fahrgäste auf. Zunächst steigt der Pfarrer von Fechi zu, der in seine Pfarrei zurückfahren möchte und dann lesen wir noch einen Onkel von Albert auf, der uns bis Maziamu begleiten wird. Auch deren Gepäck kommt z.T. dann noch zusätzlich aufs Dach.

Nachdem wir die Stadtgrenze von Kinshasa hinter uns gelassen haben, geht die Autofahrt nun etwas zügiger voran. Wir fahren auf der Nationalstraße N1, also auf der A1 des Kongos!
Unterwegs sehe ich einige rote stelenartige Gebilde und bei einer PP kann ich eine solche fotografieren. Es ist ein ca. 2m hoher bizarrer Termitenhaufen, der den Anschein hat, es sei eine rote Felsformation. Die größte und längste Autobahn des Kongo A1 😬ist zwar asphaltiert, aber kurz nach Kinshasa nur noch 2 spurig und ähnelt eher einem geteerten Feldweg.
Unser Fahrer ist sehr aufmerksam um den tiefsten Schlaglöchern auszuweichen. Aber auch Straßenschwellen wollen behutsam genommen werden. Immer wieder treffen wir auf Straßensperren (ca. 14 mal auf der gesaamten Strecke), wo unsere Reisepässe und der Visaeintrag kontrolliert wird. Aber in erster Linie geht es den Beamten darum Geld zu kassieren, um eine zügige Freigabe und damit Weiterfahrt zu gewähren.

Gegen 16Uhr, also nach 11 Stunden kommen wir dann, nach einigen Pausen zwischendurch, in Kikwit an. Sofort nach der Ankunft muss ich mich erstmal hinlegen, bin dann aber nach 1 Stunde wieder zu Kräften gekommen, um mich mit Albert und Frank zum Abendessen zu treffen. Ich belasse es bei 2 Löffel trockenem Reis und 2 herrlich schmeckenden kleinen Bananen.

Fotogalerie: Fahrt von Kinshasa nach Kikwit ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge41
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Fotofolge41
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die längste und am besten ausgebaute Straße im Kongo, die Nationalstraße N1!
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v.l.: Frank, ein weiterer Mitreisender, ein Onkel von Albert, Guillaume der Pfarrer von Maziamu und Feshi und Albert
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interessantes Gebilde, ein Termitenhügel
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alle LKW-Fahrer sind auch hervorragende LKW-Mechaniker!
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Boutique am Straßenrand
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frische Luft und preiswerte Mitfahrgelegenheit, aber nicht ganz ungefährlich!
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Hindernis um zum Kaufen zu animieren, oder eine von unzähligen Straßenkontrollen?
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Holzkohle oder Maniokblätter?
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abholbereit für Händler, Holzkohle?
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Ladungssicherung der besonderen Art!
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Bambusstangen ohne Ladungssicherung!
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auch so geht Mitfahrgelegenheit!
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Brücke über den Kasai
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eine Kapelle?
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im Vorrüberfahren
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Verkaufsstand
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Hygieneartikel?
Ende dieser Fotogalerie!

 

Freitag 13. Juni

Wer schon einmal Achterbahn gefahren ist, kann seinen Kick steigern, indem er sich mit einem Geländewagen von Kikwit nach Maziamu fahren lässt. Es gibt im Kongo 8 Monate Regenzeit und im Mai bis August die Trockenzeit. Nach der Regenzeit sind die Wege ausgewaschen und nur mit robusten Allradfahrzeugen zu bewältigen. Aber auch die allgegenwärtigen Motorradtaxis finden halsbrecherisch ihren Weg.
Wir brechen schon um vor 8 Uhr auf und erreichen Maziamu nach 210km erst bei Dunkelheid. Allerdings beginnt die Dämmerung schon vor 18Uhr. Zunächst fahren wir in Kikwit noch einige Stationen an. Wir machen noch eine Reihe von Besorgungen und laden weitere Gäste ein. Die Mutter von Albert, sein Bruder Paul und der Neffe Lendris. Auch für die Feierlichkeiten anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins Maziamu e.V. muss noch eingekauft werden.
Wir verlassen Kikwit über unvorstellbare Straßenverhältnisse um den einzigen Weg in Richtung Maziamu zu nehmen. Der Geländewagen hat hinten 2 Bänke an den Aussenseiten. Hier sitzen auf jeder Seite 4 Personen plus reichlich Gepäckstücke zwischen sich. Auch der Dachgepäckträger ist hochvollgestapelt und mit einer blauen Plane umschlossen, so dass das Gepäck vor Regen und Staub geschützt ist.
Noch bevor wir Kikwit verlassen, begegnen wir zu unserem Entsetzen unserem Traktor, der Anhänger steht mit etlichem Material, so u.a. grosse Wasserrohre aus Plastik daneben. Wir erfahren, dass der Traktorfahrer erhebliche Probleme hat den 1., 3., und 5. Gang einzulegen. Gerade der 1. Gang ist jedoch bei manchen Stellen, unverzichtbar. Wir entscheiden, dass der Traktor samt Hänger wieder nach Kikwit zurück muss. In der Folgewoche werden wir dann den Kontakt mit der Landmaschinenwerkstatt in Deutschland aufnehmen und hoffen, eine einfache Lösung zu findnen. Meinen Traum, den Traktor am Zielort in Maziamu zu sehen, wird damit nicht während meines Besuches dort gelingen.

Ich habe schon viele schwierige Wegstrecken bei meinen Fahrradreisen weltweit erlebt. Selbst die unbefestigten Pisten in Madagskar waren in einem besseren Zustand, im Vergleich zu dem, was uns hier erwartet. Zu beschreiben ist schwierig, nur die hoffentlich später beigefügten Fotos und Clips können einen Eindruck vermitteln. An manchen Stellen ist die normale Piste durch Auswaschungen und feinstem Sand nicht zu befahren und der Fahrer sucht sich einen Weg abseits. Natürlich bleiben wir auch einmal in einer Sandpiste hängen. Alle Mitreisende müssen raus und nutzen die Pause, die Piste zu befeuchten🤭. Mit einer mitgeführenten Schaufel  wird vor und hinter den Reifen Sand weggetragen, so dass Gelegenheit ist wieder etwas Schwung aufzunehmen, was dann auch gut funktioniert.

Als es schon anfängt zu dämmern, fahren wir auf ein durch Brandrodung gelegtes Feuer zu, dass auch unseren Weg einschließt. Doch ca. 100m vor dem herannahendem Feuer, steht ein Geländewagen mit aufgeklappter Motorhaube und einem Motorschaden und versperrt den Weg. Um an dem Wagen vorbeizukommen, muss unser Wagen eine ca. 60cm hohe Böschung überwinden. Wieder kommt die mitgeführte Schaufel zum Einsatz und es wird eine Rampe geschaffen. Mit welchem Geschick unser Fahrer diese Hürde nimmt und cool einfach mit hohem Tempo durch das Feuer rast, ist atemberaubend. Es bleibt zu hoffen, dass die Leute des liegengebliebenen Wagens rechtzeitig dem Feuer, dass sich auf der linken Seite nur 40m ausgebreitet hatte, rechtzeitig entkommen konnten.

Es ist stockdunkel, als wir Maziamu erreichen und Lichter aus dem Dunkel auftauchen, aber auch begeisternde Zurufe. Diese steigern sich, bis am Wegesrand immer mehr Menschen auftauchen und die Begrüßungsrufe uns emotional ergreifen. So wie eine Fußballmannschaft nach gewonnener Meisterschaft bei der Rückkehr empfangen wird, so fahren wir nun in Masiamu ein. Einige Jugendliche haben ein Banner zur Begrüßung von Frank und mich geschrieben und tragen es vor unserem Auto her, bis wir die Schule erreichen. Überwältigend dann der Empfang, als wären wir wichtige Stars! Zusammen mit dem Bischof aus Kikwit. der mit Begleitung gleichzeitig mit uns ankommt, genießen wir die begeisterten Menschen und dann ein gemeinsames Abendessen😋.

Fotogalerie: Fahrt von Kikwit nach Maziamu ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge
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unser Geländewagen ist zur Abfahrt bereit
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am frühen Morgen noch wenig Verkehr in Kikwit
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Fahrrad als Transportmittel!
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auf dem Weg zur Schule
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gesehen am Straßenrand
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warten auf Kundschaft!
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schon alles verkauft?!
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wir verlassen die asphaltierten Straßen, es gibt nur noch Sandpisten!
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die Straße wird schlechter!
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Nein!!! unser Traktor noch im Randbereich von Kikwit!
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zu schwer beladen? Alleine 5t Zement für den Erweiterungsbau der Schule! auf dem Hänger!
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die Enttäuschung ist groß, wir entscheiden --> wieder zurück zur Werkstatt! Klärung, wenn wir nächste Woche wieder zurück kommen!
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letzte Möglichkeit noch Einkäufe zu besorgen für das große Fest morgen
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alles gut verschnürt!
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Impressionen der abenteuerlichen Fahrt! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Hohlweg!
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wächst zu!
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ein etwas besserer Weg!
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unser Chauffeur Remy muss nach links ausweichen und...
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...im tiefen Sand wir hängen fest!
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freigeschaufelt und schon geht es weiter!
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rechts und links Savannen
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woher weiß unser Fahrer Remy, welche Spur die bessere ist?
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hier geht es etwas besse!
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es gibt nur diese Route nach Maziamu!
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Pause und weiter geht es! - ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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wir kommen in ein größeres Dorf!
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Treffpunkt am Straßenrand!
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Mittagspause, Alberts Mutter Esther und ein Onkel aus Kinshasa begleiten uns nach Maziamu!
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Frank bestaunt die Dachgepäckladung!
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weiter geht es unserem Ziel Maziamu entgegen
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hier noch grüne Savanne...
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...dann eine erschreckende Erfahrung, die vielfache Brandrodung!
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Der Bischof Bodika aus der Diözese Kikwit auch auf dem Weg nach Maziamu. Er macht mit seiner Begleitung Mittagspause im Freien!
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Alberts Mutter Esther begrüßt den Bischof!
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weiter geht es!
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die auf uns zu rollende Brandrodung!
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hinten dem liegengebliebenen Geländewagen, Remy ist hier schon an ihm vorbei gefahren!
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Ankunft und berauschender Empfang in Maziamu! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Samstag 14. Juni

Nach der gestrigen anstrengenden Fahrt habe ich gut geschlafen. In einem der Klassenräume der Schule sind mit einer Holzkonstruktion 4 einzelne Kammern eingerichtet, jeweils mit einem Bett und Stuhl. Über dem Bett ist ein Moskitonetz angebracht. Hier werden wir 5 mal übernachten. Ein Plumpsklo ist etwas ausserhalb, und von den Nutzungsmöglichkeiten für uns Europäer beschwerlich. Jeden Morgen bekommen wir warmes Wasser an einen Duschunterstand gebracht der aus Bambusstäben gefertigt ist. Das ablaufende Wasser versickert in einem Bodensatz aus zerkleinertem Kalkstein. Mit einer Tasse schüttet man sich dann das Wasser über den Kopf, seift sich ein und spült mit Wasser wieder ab. Im Gegensatz zu unseren vorherigen Unterkünften, wo es nur kaltes Wasser gab, eine sehr wohltuende Variante😇.

Hinter der Schule ist ein großer Festplatz hergerichtet und immer mehr Menschen strömen herbei. Aus entfernteren Dörfern lassen sich Gäste mit Motorradtaxis bringen. Nur 2 oder 3 wichtige Gäste aus dem Regionalparlament bzw. der Verwaltung kommen mit einem Auto. Der Festakt startet mit einem Gottesdienst, der uns mit seinem Schwung und seiner Fröhlichkeit mitreißt. Der Gottesdienst wird von einem Chor und einer Band mitgestaltet, die dafür sorgen, dass die große Besucherschar in den Ablauf eingebunden wird. Zelebriert wird der Gottesdienst von dem extra für dieses Fest angereistem BIschof Timothée Bodika, sowie dem für Maziamu zuständigen Pfarrer und weiteren Priestern. Die Fröhlichkeit der Menschen und der mitreißende Gesang lassen den fast 3 stündigen Gottesdienst zu einem berührenden Ereignis werden. 
Die tänzerische Begleitung der Messdiener und insbesondere einer Mädchengruppe mit ihren ehrfürchtigen Darbietungen waren berührend und haben zu einer würdigen Atmosphäre des Gottesdienst beigetragen (s. Video). Bei den musikalischen Beiträgen spürt man die ausgeprägte Fröhlichkeit und die ganze Festgesellschaft singt und tanzt mit (s. Video). Bei den musikalischen Beiträgen spürt man die ausgeprägte Fröhlichkeit und die ganze Festgesellschaft singt und tanzt mit.
An den Gottesdienst schlossen sich dann noch Reden wichtiger Persönlichkeiten an.

Auch nach dem offiziellen Teil ging die Feier bis in die Abendstunden auf dem gesamten Schulgelände weiter! Eine traditionelle Flöten- und Trommlergruppe, eine furcherregende Maskengruppe, ein Stelzenläufer und verschiedene Tanzgruppen bereicherten das Fest mit traditioneller Folklore! Auch nachdem es bereits dunkel geworden war, sangen und tanzten die Besucher weiter (junges Talent). Erst so gegen 21Uhr wurde es langsam ruhiger und die einzelnen Gruppen strebten zurück in ihre Dörfer. Der arme Albert musste sich auf viele Gespräche einlassen und war abends rechtschaffend platt😴!

Fotogalerie: Impressionen rund um die Schule ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

FotofolgeStart
FotofolgeStart
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Duschstelle bei Sonnenaufgang
Dusche von innen!
Dusche von innen!
Dusche von innen!
Dusche von innen!
Dusche von innen!
Dusche von Innen!
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die fleißigen Helferinnen der Frauengruppe
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die Kochstellen
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viel vorzubereiten für den Festtag heute!
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Zubereitung von Kochbananen
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die ersten Gäste kommen!
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geduldiges Warten
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beim Einsingen auf den Festgottesdienst!
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: Schwungvoller Festgottesdienst ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge46
Fotofolge46
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anmutig und bereichernd begleiten die Tänzerinnen den Gottesdienst!
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Ältestenrat oder auch die Ortsvorsteher
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Bischof Timothée Bodika Mansiyai zelebriert zusammen mit weiteren Priestern den Festgottesdienst
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auch die Kleinen sind mit dabei!
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ein mitreißender Chor
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stimmgewältige Sängerinnen!
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beim Opfergang
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Fotogalerie: Die ganze Schule in Feierlaune! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge47
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eine Masken- und Trommlergruppe
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ein Maskenträger
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ein weiterer Maskenmann
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Tanzgruppe
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ein weiterer Maskenträger
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furchterregend!
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kunstvolle Kopfbedeckung!
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weitere geflochtene Hüte!
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neugierig den Fremden gegenüber?
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weiter geht es mit dem Jubiläumsfest! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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ein Vertreter der Bezirksregierung überreicht einen Satz Trikots und einige Fußbälle
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v.l.: Albert, sein Bruder Paul, Bischof Bodika, Jürgen und Frank
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Die „Traditionellen Chefs“ der verschiedenen Sippen oder Clans!
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edle Kopfbedeckung eines Sippenvorstandes!
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eine andere Variante der Kopfbedeckung
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Würdenträger
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lustige Gesellen
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aufmerksame Zuschauerin
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Tänzer bereichern das Fest bis in den Abend hinein! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

 

Sonntag 15. Juni


Teilnahme an einer Firmungsfeier und Visitation in Feshi 
Auch heute ist wieder frühes Aufstehen angesagt 😴😞. Bei durchaus angenehmen Temperaturen nachts um die 13°C lässt sich gut schlafen und morgens zieht man dann auch schon eine dünne Jacke über. Da es abends früh ins Bett geht, bin ich morgens gegen 5 Uhr wach und warte die beginnende Dämmerung ab, um dem Plumpsklo einen Besuch abzustatten. Das morgendliche Duschritual, mit herrlich warmem Wasser habe ich gestern schon beschrieben.  
Wir fahren in die größere Stadt Feshi. Nur rd. 30km von Maziamu entfernt. Aber auch diese Fahrt dauert mehr als 1 1/2 Stunden. Stellt euch vor, das Auto fährt in einem schmalen Hohlweg auf der Radspur 40-50cm höher als auf der anderen. Du fängst bei einer solchen Schräglage  an, wie auf einem Segelschiff, dem Umkippen mit einer Gewichtsverlagerung entgegenzuwirken. Kurz vor Feshi macht uns Albert auf Felder aufmerksam und erklärt, dass diese zu den bewirtschafteten Flächen handelt, die Robert Maistriau hier angelegt hat. Wir überqueren die einzige Verbindung zwischen Feshi und Maziamu, eine Brücke über den Fluss Kwenge. Ich erinnere mich, dass Roland von dieser Brücke berichtet hat. Die Sanierung war sein letztes Projekt für die Robert-Maistriau Stiftung, bevor er wieder zurück nach Brüssel gezogen ist.
Mit leichter Verspätung erreichen wir Feshi und werden auch hier jubelnd begrüßt. Maziamu gehört zum Verwaltungsbereich Feshi und unser Besuch und die Feierlichkeiten von gestern haben sich rumgesprochen. Die Schule in Maziamu genießt ein hohes Ansehen in der Region.

Warum sind wir hier hingefahren? 
Wir nehmen in Feshi an einem Visitationsgottesdienst des Bischofs Bodika der Diözese Kikwit teil. Hierzu gehört die Spendung der Firmung und ergänzt wurde es zudem mit der Trauung eines schon älteren Ehepaares und als Höhepunkt die Ernennung eines neuen Dechanten (Vorsteher über mehrere Pfarreien). Guillaume wird der neue Dechant sein, den wir schon seit Kinshasa in unserer Begleitung haben und der unsere Anreise genutzt hat, um in seine Heimatpfarrei zurückzukommen. In Feshi gibt es als größere Ansiedlung eine Kirche.  
Und diese Kirche ist brechend voll. Frank und ich dürfen vorne in der 1. Reihe sitzen und wir werden als Frank und Jürgen vom Bischof begrüßt und der Gemeinde vorgestellt. Es gibt wie gestern wieder eine Band und einen Chor, der nicht nur mit Gesang, sondern auch tanzend den Gottesdienst begleitet und die Gemeinde mitreißt.  

Es wird Nachmittag, bevor der Gottesdienst zu Ende geht, aber die Gesänge im Sambarhythmus bieten immer wieder die nötige Bewegung, um nicht bei den in Lingala (eine von 200 Sprachen im Kongo) einzuschlafen! 
Als wir im Anschluss in einen viel zu kleinen Raum zum Essen eingeladen werden, sind die besten Plätze durch eine Vertretung der örtlichen Polizei und andere sich wichtig fühlende Verwaltungsbeamte sofort besetzt. Als wir mit Alberts Mutter Esther den Raum betreten, steht keiner dieser Herren auf und bietet ihr einen geeigneten Platz an. Ich erwähne dies, um die uns immer wieder, bei solchen Personen begegnende übertriebene Zurschaustellung einer vermeintlichen Wichtigkeit zu beschreiben. Weitere Stühle werden herbeigeschafft und alle müssen etwas enger zusammenrücken, so dass auch der Bischof mit seiner Begleitung Platz finden. 
Der arme Albert muss mit allen freundliche Konversation führen und kommt dabei kaum zum Essen. Der Staat ist eigentlich in der Pflicht, die Lehrergehälter für die Schule in Maziamu zu zahlen. Doch bisher gibt es keine Anzeichen, dass der Staat dem nachkommen möchte. Im Gegenteil nutzt die Prüfungskommission die gut ausgebauten Räumlichkeiten in der Schule in Maziamu, um die Prüfung von Schülern anderer Schulen durchzuführen und erwarten auch noch, dass man kostenlos Unterkunft und Verpflegung bereitstellt. Leider ist man aber von diesen Leuten abhängig, um einen Schulbetrieb durchführen zu können. 
Im Gegensatz zu Maziamu finden wir hier in Feshi auch einige steingemauerte Häuser, die zum Teil noch aus der belgischen Kolonialzeit stammen. Doch der überwiegende Teil sind die, in einem Holzgeflecht und mit Lehm ausgefachten Hütten, mit einem dicken und dicht belegtem Grasdach. 
Auch hier finden wir leider keinen Internetanschluss, so dass die Berichte erst Tage später nachgereicht werden. 
Albert führt uns noch auf ein Schulgelände und erklärt, dass er einen Mitbruder noch während seiner Ausbildungszeit in Kikwit bei dem Bau der Schule unterstützt hat und hier wichtige Erfahrungen sammeln konnte, die ihm beim Bau der Schule in Maziamu sehr geholfen haben. 
Wir machen noch einen kurzen Zwischenhalt bei einem Cousin von Albert hier in Feshi und machen uns mit Beginn der Dämmerung auf den Heimweg und kommen nach "schöckelnder" Fahrt wohlbehalten wieder in Maziamu an. 

Fahrt von Maziamu in die nächst größere Stadt nach Feshi --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Fotofolge48
Fotofolge48
Fotofolge48
Fotofolge48
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Straße
Straße
Straße
Straße
Straße
Sandpiste, unser Weg nach Fechi
Weg
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feinster Sand macht das Fahren schwierig!
Schräge
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schräg verlaufende Wegstrecke!
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mir tun die armen Fahrradtransporte leid, immer müssen sie uns ausweichen😏🤨😖!
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bei einer Bachdurchfahrt!
Gegenverkehr
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wir nähern uns Feshi!
Einfahrt
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im Hintergrund ein Teil der durch die Maistriau Stiftung 200ha großen Aufforstung!
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Diese ungemein wichtige Brücke über den Mapumbu zu sanieren war Rolands letztes Projekt in Feshi
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: Morgens auf dem Schulgelände! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Frauengruppe bereitet Essen
Frauengruppe bereitet Essen
Frauengruppe bereitet Essen
Frauengruppe bereitet Essen
Frauengruppe bereitet Essen
Noch vor unserer Abfahrt nach Feshi Frauen an der Kochstelle der Schule
Maniok
Maniok
Maniok
Maniok
Maniok
Maniok, Süßkartoffel und anderes mehr
Kochstelle Schule
Kochstelle Schule
Kochstelle Schule
Kochstelle Schule
Kochstelle Schule
viel Abwasch vom gestrigen Fest!
Hühner
Hühner
Hühner
Hühner
Hühner
Flechtkonstruktion
Flechtkonstruktion
Flechtkonstruktion
Flechtkonstruktion
Flechtkonstruktion
Flechtkonstruktion der Kochstelle
die Lianen findet man im Wald
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: Gottesdienst zur Firmung und Ernennung eines neuen Dechanten in Feshi

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Gottesdiensteinzug
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gutes Mitwirken der Gläubigen!
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Zelebrant Bischof Timothée Bodika Mansiyai mit weiteren Priestern und Messdienern
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Trauung eines schon betagteren Paares und ...
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... eine würdige und begeisternde Zeromonie!
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Einladung zur Firmung durch Bischof Bodika
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Firmung einer Messdienerin!
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zum Opfergang unter anderem Schalen mit Mais und Maniokmehl
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: In Feshi nach dem Gottesdienst! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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wir werden auch hier in Feshi von freundlichen Bewohnern begrüßt!
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ein wenig Neugier auf die hellhäutigen Besucher ist vermeintlich!
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eine Besuchergruppe in festlicher Kleidung!
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bei dieser Schule in Feshi hat Albert einen Mitbruder unterstützt ...
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... und erste Erfahrungen für den Bau in Maziamu gesammelt!
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am späten Nachmittag sind wir noch bei einer angeheirateten Cousine eingeladen.
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im Haus von Alberts Cousin Christian (von rechts), Alberts Onkel aus Kinshasa und sein Bruder Paul
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zahlreiche Kinder aus der Nachbarschaft sind neugierig auf die Besucher!
Ende dieser Fotogalerie!

 

Montag 16. Juni

Endlich ein Tag, an dem es etwas ruhiger zum Start geht. Nach dem Frühstück fahren wir an den Dorfrand von Maziamu. Hier ist die Grabstelle von Alberts Vater, der 2019 unerwartet plötzlich verstorben ist. Auch Bischof Bodika, der von Fechi kommend auf der Durchfahrt zu einer weiteren Gemeinde ist, nimmt an einer kleinen Zermonie teil, mit einer Segnung der Grabstelle. Neben Alberts Mutter, seiner Schwester Theres, seinem Bruder Paul nehmen noch weitere Mitglieder der weitläufigen Familie teil. 

Auf der Rückfahrt besuchen wir noch eine Krankenstation, die es in Maziamu gibt. Neben einem Arzt gibt es auch 2 examinierte Krankenpfleger. Die gemauerten Gebäude stammen noch aus der Kolonialzeit und machen von aussen einen soliden Eindruck. Aber anders sieht es innen aus. Frank äußert zu recht seinen Unmut über die fehlende Sauberkeit und den Müll, der im Aussenbereich sich angesammelt hat, so u.a. Blisterverpackungen und Spritzen, zum Glück ohne Nadeln. 
Auch, wenn die Gebäudesubstanz gut erhalten ist, sind einige Dachundichtigkeiten festzustellen. Es gibt ein komplett in Mauerwerk erstelltes neues Gebäude, dass von einer belgischen Initiative finanziert wurde. Es sollte ein großes Bettenzimmer, mit Arzt- und Behandlungsräumen geschaffen werden. Aber der Innenausbau und die Einrichtungen waren wohl nicht vorgesehen und so wird es als unfertige Baustelle verbleiben. Einigen jungen Männern, die neugierig hinzugekommen sind, macht Albert Vorwürfe, warum sie nicht Eigeninitiative entwickeln und diese Möglichkeit fertig stellen, die für die eigene Gesundheitsvorsorge und für die gesamte Siedlung von Maziamu dienen kann.

Wie in Afrika üblich, werden die Patienten durch eigene Angehörige versorgt. Auch die Behandlungskosten müssen die Angehörigen aufbringen, mit dem sie sich oft verschulden. In Nigeria habe ich erfahren, dass die Patienten nach der Behandlung dann so lange im Krankenhaus verbleiben müssen, bis die Kosten beglichen sind. Verwandte, Freunde, Nachbarn müssen in der Regel aushelfen. Wir schimpfen in Deutschland oft über unsere krankenhausärztliche Versorgung und haben keine Vorstellung, wie es in afrikanischen Ländern zugeht. Mir wird mal wieder bewusst, wie gut wir in unseren Systemen eingebettet und versorgt sind🍀!

Ein hoffnungsvolleres Thema begleitet uns nach dem Mittagessen. Simon führt uns durch die bereits begonnenen Pflanzungen des 100ha großen Grundstückes. Dies entspricht rd. 250 Fußballfelder. Und wir sind beeindruckt! Es gibt vielfältige Anbaumöglichkeiten. Neu angelegt wurde ein Feld mit Kaffeepflanzen. Ich muss aber hier mein Entsetzen über die Art und Weise der Herangehensweise äußern. Wie an vielen anderen Orten zu sehen, wurde auch hier der Gras- und Baumbestand ersteinmal gebrandrodet. Neben den verkohlten Baumstümpfen wurden dann die Kaffeepflanzen gesetzt. Die Wachstumsphase dauert rd. 3-4 Jahre, bis dann die ersten Ernten eingeholt werden können. Der Baum kann 3-5m hoch werden und bildet dann für sich einen neuen Wald. Wir streifen weiter durch Savannengras und kommen in ein Sumpfgebiet, dass geeignet ist, um Reis anzubauen. Umfangreichere Möglichkeiten gibt es Hirse, Maniok und Mais anzubauen. Der Mais war schon geerntet. Mais und Maniok werden gemörsert und sind mit ein wenig Wasser die Grundlage für das wichtigste Grundnahrungsmittel der Kongolesen, das "Fufu". An einer Stelle hat Simeon auch Tomaten angepflanzt. Es gibt Annanasfelder, Bananen, Ölpalmen, Mango, Marakua, Papaja- Orangenbäume und noch einiges mehr. Auch Erdnüsse, Süßkartoffel, Salate, Bohnen, Paprika und Zwiebel werden angebaut. Das große Grundstück wird umgrenzt, bzw. auch durchflossen von einem Flüsschen mit guter Strömung. Ein wenig beängstigend war, dass auch während unseres Rundgangs das laute Knistern von Brandrodung zu hören war. An einer Stelle erwischen wir einen jungen Mann, der auf dem Grundstück Feuer gelegt hat. Albert schimpft ihn aus, aber nützen wird es wahrscheinlich nichts! An einem Teil der Fischteische kommen wir vorbei, diese werden wir aber am Folgetag noch an anderer Stelle näher besuchen. Nach einem rund 3 stündigen strammen Erkundigungsgang kommen wir erschöpft wieder zur Schule zurück und genießen erstmal ein kühles Bier! Wie jeden Nachmittag trifft sich hier die ehrenamtliche Gärtnergruppe, die heute die von unserer Besichtigungstour mitgebrachten Erdnüsse vom Strauch abpflücken.

 

Fotogalerie: Wir besuchen das Grab von Alberts Vater, besuchen eine Krankenstation und lernen die Siedlung Maziamu kennen!

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Grabstelle von Alberts Vater Delphin im Randbereich von Maziamu
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Bischof Bodika nimmt die Segnung der Grabstelle vor!
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Segnungsvorgang
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obligatorisches Gruppenfoto!
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der Ziegenbock für den Bischof kommt in unsere Obhut!
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die kath. Kirche von Maziamu
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die Kirche von innen
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interessierte Bewohner
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wo wir Halt machen sind auch immer Kinder!
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sie sind neugierig, aber sie betteln nicht, so wie ich es in Nigeria oder Indien erlebt habe!
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Die Krankenstation von Maziamu
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die Gebäude machen von aussen einen guten Eindruck ...
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ein Pfleger zeigt uns das Arztzimmer
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... das Geburtszimmer!
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in der Mitte ein Teil des Pflegepersonals
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Verkaufsstand
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bunte Auslagen!
Ende dieser Fotogalerie!

Fotogalerie: Feldwirtschaft in Maziamu! --> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Erdnussernte
Auf einem Erdnussfeld können wir einiges ernten und nehmen es mit zum Schulgelände
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Erdnüsse kann man direkt aus der Schale genießen!
unterwegs
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landesübliches Tragen von Lebensmittel
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auch die Kleineren helfen schon mit!
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth-Feld, eine der ältesten Gemüsepflanzen
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth
Amaranth-Feld schon fast erntereif
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Ananas
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Kaffeeplantage
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffeebaums
Blüte des Kaffebaums, dann gibt es auch schon eine erste Ernte in diesem Jahr!
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
Fischteich oder Reisterasse
hier könnte wieder ein Fischteich entstehen oder man richtet das Becken zum Reisanbau her
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
Schmetterling
am Wegesrand, für solche Beobachtungen bleibt leider zu wenig Zeit!
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte
Blüte am Wegesrand
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Ziegen
Ziegen
Ziegen
Ziegen
Ziegen
Besucher: aus euch soll mal eine Herde werden und dann hinter einem weitläufigem Gatter könnt ihr als geschlossene Herde heranwachsen
unterwegs
unterwegs
unterwegs
unterwegs
unterwegs
mehrere Wege führen durch die zu bewirtschaftende Fläche
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr
Zuckerrohr, wird nicht aufbereitet, nur abgeschnitten, geschält und dann gekaut
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
Brandrodung
großes Problem für mich, wenn mir gesagt wird: Es ist Tradition und so benötigen wir keine Chemie für unsere Landwirtschaft!
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
beschädigter Baum
aber warum müssen auch Bäume angekokelt werden, auch, wenn alles wieder schnell nachwächst?
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
blühender Baum
lässt sich nicht unterkriegen!
Ende dieser Fotogalerie!

 

Dienstag 17. Juni

Der heutige Tag ist der Schule gewidmet. In einer Pause treten alle Schüler in den Innenhof und Albert begrüßt die Schüler auch in unserem Namen. Natürlich halten die Schüler auch alle Banner bereit, die zu unserem Willkommen und zum Dank an den Verein selbstgefertigt wurden. Der Verein Maziamu e.V. hat einige Fachbücher (Biologie, Ökologie, Informatik und Biebeln) gekauft, die den Fachunterricht unterstützen sollen und in der Schul eigenen Bibliothek dann zur Verfügung stehen. Auch Blockflöten, eine habe ich zur Demonstration kurz angespielt, hat Frank besorgt und ein Fernglas, das er als Synonym mit einem vorausschauenden Handeln verband. Als kleines Andenken erhält jeder Schüler einen Ansteckbutton und einen Kugelschreiber als kleines Geschenk. Der Ansteckbutton ist heiß begehrt und wird mit sichtbarem Stolz getragen. Danach gibt es noch viele Fotos im Innenhof. Bei dem Wunsch, auch ein Foto in einem Klassenraum zumachen, stürzen mehr Kinder ins Zimmer als Sitzgelegenheiten vorhanden sind. Erst nachdem eine 2. Gruppe im Austausch auch ins Zimmer durfte, um sich fotografieren zu lassen, kehrte wieder Zufriedenheit ein.
 
Anmerkungen zum Projekt "Eine Schule für Maziamu"

Vor 10 Jahren, am 20.04.2015 hat sich in Königswinter der Förderverein gegründet, der eine weiterführende Schule bauen wollte und dies bis heute mit großem Engagement weiter verfolgt hat. Diese Idee und das daraus entwickelte Projekt sind sehr erfolgreich umgesetzt worden und es genießt in der erweiterten Region um Maziamu und auch in der ca. 30km entfernten größeren Stadt Feshi großes Ansehen in der Bevölkerung. Bereits im September 2016 wurde der erste Schulbetrieb aufgenommen. In Sommer 2025 wird der 3. Jahrgang einen Abiturabschluss machen können. Über 200 Schüler besuchen derzeit die Schule und hier unterrichten 26 engagierte Lehrer in den unterschiedlichen Fächern. Das Schulgelände und die Schulgebäude sind gepflegt und in einem guten Zustand. Viele der Schulmöbel sind vor Ort hergestellt worden oder wurden in der Schreinerei der Diözese in Kikwit erworben. 
Die Möglichkeit zum kostenlosen Schulbesuch schätzen viele Kinder und trudeln in ihrer schicken Schuluniform schon deutlich vor Unterrichtsbeginn ein. Die Uniformen werden natürlich in der schuleigenen Nähwerkstatt geschneidert.
3 Schulgebäude wurden in insgesamt 6 Bauabschnitten errichtet. Derzeit wird ein 4. Gebäude mit folgenden Unterteilungen gebaut: ein Bürozimmer für den Rektor, ein Konferenzzimmer, eine Bibliothek als Unterrichtsraum als Nähatelier und zur Aufnahme der Nähmaschinen, sowie ein PC-Raum, in dem die Schüler in die Technik der neuen Medien eingeführt werden. Wie schon bei den fertiggestellten Gebäuden werden nur die Baumaterialien aus der 210km entfernten größeren Stadt Kikwit eingekauft, z.B. Bewährungseisen, Zement, Dachbleche usw. die nicht vor Ort hergestellt werden können. Alles Weitere wird unter der Aufsicht eines Bauleiters durch ehrenamtliche Arbeit von Schülereltern oder auch älteren Schüler geleistet. Sand gibt es zu genüge, alles Steinmaterial wird vor Ort gewonnen und mit dem zugekauften Zement werden die Bausteine selber hergestellt.

Danach gab es eine Zusammenkunft mit den Lehrern und Angestellten im Schulbetrieb. Zunächst bedankte sich ein Lehrer auf englisch für die Unterstützung des Vereins und für unseren Besuch. Albert dankte im Gegenzug den Lehrern für ihr Engagement und das in den letzten Abiturpüfungen wieder tolle Ergebnisse erzielt wurden und insbesondere für die Beteiligung der Lehrer an dem gelungenen Schulfest. Auch der gute Ruf der Schule in der Region sei ein Verdienst der Lehrer. Danach zeigte sich aber eine gewisse Unzufriedenheit der Lehrer über die Bezahung. Die Lehreranzahl ist inzwischen auf 24 angewachsen, aber es gibt für die Bezahlung nur ein festes Budget. Das Problem ist, dass alle intensiven Bemühungen zur Beteiligung des Staates bisher erfolglos geblieben sind. Obwohl das Schulprojekt Maziamu e.V. eigentlich nur den Schulbau finanzieren wollte beteiligt es sich dennoch an den Gehaltszahlungen, ist aber begrenzt in seinen Möglichkeiten. Hier soll mit dem gestarteten Landwirtschaftsprojekt eine ergänzende Einnahmequelle geschaffen werden, aber bis hier regelmäßige Erträge fließen, wird es noch einige Zeit brauchen. Ich habe dann vorgeschlagen, dass die Lehrer sich in eigenem Interesse, an Ideen beteiligen sollten, wie eine Vermarktung der Ernten erfolgen könnte. Als Geschenk erhielten Frank und ich Holzschnitzereien und wir bedankten uns mit edleren Kugelschreibern, als die Schüler erhalten hatten. Während wir dann zum Mittagessen verabschiedet wurden, verbrachte Albert noch einige Zeit weiter im Gespräch mit den Lehrern. Es bleibt zu hoffen, dass die Lehrer trotz der vielleicht zu geringen Bezahlung den guten Unterricht weiterführen möchten.
Anmerkungen zur Finanzierung der Lehrergehälter
Normalerweise übernimmt in der Dem. Rep. Kongo der Staat die Zahlung der Lehrergehälter. Trotz intensiver Bemühungen ist dies jedoch für die weiterführende Schule in Maziamu bislang ausgeblieben. Um den Schulbetrieb aufrecht zu halten, zahlt der Verein Maziamu e.V. einen monatlichen festen Betrag, der dann auf die Lehrer aufgeteilt wird. Um langfristig hierzu eine Entlastung zu schaffen, wurde vor Ort der Verein “DEDMUR“ gegründet, der als NGO auf soziale, gesellschaftspolitische und umweltrelevante Ziele ausgerichtet ist. Dieser Verein hat von den Ortsvertretern bzw. Sippenvertretern von Maziamu rund 100ha Landfläche erworben (entspricht ca. 140 Fußballfeldern). Diese zur Verfügung stehende Fläche soll so bepflanzt und verwaltet werden, dass mit dem Verkauf der Produkte Erträge erwirtschaftet werden können, um einen Beitrag zur Mitfinanzierung der Lehrergehälter und den Betrieb der Schule zu ermöglichen.

Nach einer etwas ausgedehnteren Mittagspause starren wir zu einer weiteren Wanderung über die ausgedehnten Ländereien her. Zunächst treffen wir Simon, der für die Landwirtschaft zuständig ist, in einem Fischteich, der abgelassen worden ist, um ihn zu reinigen. In einem kleinen verbliebenen Resttümpel fängt Simon mit einem geflochtenen Kächer die größeren Fische heraus und gibt sie in einen Eimer, der später mit zurück zur Schule geht und der Fang das Abendessen bereichen wird. Kleinere Fische gibt er in benachbarte Teiche ab.
Wir wandern weiter und kommen zu einem gemauerten Unterstand, in dem nach einem ersten Versuch wieder Schweine untergebracht werden sollen. Nach Vorstellung von Albert könnten dort auch Ziegen gehalten werden und es soll dort auch ein kleiner Bauernhof errichtet werden, um zentral die Tiere zu beaufsichtigen.
Im weiteren Weg begegnen wir 2 Kindern, die Gefäße auf dem Kopf tragen. Der Inhalt ist Kalkschlamm. Albert bittet die Beiden uns zu zeigen, wo sie dies herhaben. Wir kommen an den Fluss, den wir an anderer Stelle schon gestern besichtigen konnten. Hier ist der Uferbereich durch Kalksteine gesäumt. Und wir sehen, dass sich gelöster Kalkstein als Schlamm am Boden abgesetzt hat. Dieses Material ist hervorragend geeignet, um Mauerwerk zu verputzen und ist so auch geeignet für den laufenden Neubau des Schulverwaltungsgebäudes. Albert erklärt, dass auch die größeren Kalksteine aus dem Randbereich gewonnen werden und in größeren Brocken zum Bau von Streifenfundamenten, als auch in zerkleinerter Form als Beimischung neben Sand zum Beton gegeben wird. Bei der weiteren Wanderung werden uns je nach Bodenbeschaffenheit weitere Anbaumöglichkeiten erläutert. Gegen Ende unserer Wanderung diskutieren wir die Einbaumöglichkeit einer kleinen Wasserturbine, die in dem gut durchtrömten Fluß für eine kontinuierliche Stromerzeugung dienen könnte.

Als wir zurückkommen findet ein weiteres Treffen am Nachmittag wieder in einem der Klassenräume statt. Wir treffen auf die ehrenamtlichen Gärtnerinnen. Rund 70 Frauen und neben Simon, dem Leiter sind 2 weitere Männer gekommen. Auch hier galt der Dank allen, die sich so bisher schon einsetzen. Im weitern Verlauf des Gespräches stellte sich heraus, dass es einige Frauen gibt, die schon länger mitarbeiten und auch entsprechend werkzeugmßig versorgt wurden. Es gab Unmut von Frauen, die später eingestiegen sind und die Erwartung hatten in gleicher Weise mit Werkzeug versorgt zu werden. Albert wies darauf hin, dass ihre Kinder ja kostenlos die Schule besuchen können und wir nun bei unserem Besuch nicht solche Sachen dabei haben können. Mit dem in Kikwit stehenden Container sind auch Feldgerätschaften mitgeschickt worden, die später hier zusammen mit einem Traktor nach Maziamu gerbracht werden sollen. Frank hatte für die Gruooe Arbeitshandschuhe, eine ganze Kiste mit verschiednen Samentütchen und kleine Gewächshäuschen mitgebracht. Zu unserer großen Überraschung erhielten wir - und jetzt haltet euch fest  einen sich den Raum betretenden wiederspenstigen Ziegenbock🤔!!! Ich weis nicht, warum ich ihn sofort Hennes getauft habe und dann dem Publikum den Zusammenhang mit dem Maskotchen des FC erklärt habe🤣. Nun dachte ich, zum Glück muss er hier bleiben, denn wir können ihn ja nicht mitnehmen. Aber wie sich später herausstellt, weit gefehlt!

 

Fotogalerie: Treffen mit Schülern und Lehrern! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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Die Schüler und Lehrer bereiten uns einen herzlichen Empfang!
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mit selbstgestalteten Bannern warten sie vor einem der 3 Schulgebäuden
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WIr haben für die Schüler etwas mitgebracht, ...
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... unter anderem ein Fernglas, das einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft bieten soll, so stellt Frank es vor!.
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Auch einige Blockflöten sind dabei!
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Für die Schulbibliothek Bibeln und Fachbücher in französischer Sprache!
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jede Schülerin, jeder Schüler erhält einen Kugelschreiber, ...
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... und Frank verteilt die Jubiläums-Ansteckbutton, ...
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... die sehr begehrt bei den Schülern sind...
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... und voller Stolz getragen werden!
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Auch im überfüllten Klassenzimmer...
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... eine fröhliche und herzliche Begrüßung!
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Französischstunde als Amtssprache. Als wichtigste Verkehrs- und Muttersprache wird Lingala gesprochen.
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Eine Solarlampe als Geschenk des Fairen Marktes aus Königsdorf!
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Das Lehrerkollegium zusammen mit uns als Besucher!
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Besorgte Gesichter zum Thema Gehaltszahlung!
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Aufmerksames Zuhören!
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Ich bitte die Lehrer sich aktiv an einem Vermarktungskonzept der landwirtschaftlichen Produkte zu beteiligen!
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Auch den Lehrern haben wir einiges mitgebracht ...
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... so hat Frank als Muster einige Erste Hilfe Pakete dabei und erklärt, dass in der Containerlieferung noch einige weitere med. Hilfsmittel geliefert werden.
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Als Geschenk und Anerkennung erhalten die Lehrer 2 hochwertige Kugelschreiber!
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Eintrag ins Gästebuch!
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Die Lehrer bedanken sich im Gegenzug für unseren Besuch mit einem lebendigem Geschenk!
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Den wir spontan Hennes🦌 benennen, dachten zu dem Zeitpunkt noch, es sei ein symbolisches Geschenk!
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Der Rektor der Schule überreicht uns noch Kunsthandwerkliches , das besser im Koffer verstaut werden kann, als der Ziegenbock 🙏🏽🤗😇!
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2. Führung über die landwirtschaftlich nutzbare Fläche! ---> weitere Fotos: Handy quer stellen, nach links wichen oder weißen, rechten Pfeil anklicken!

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